leckers Schneckerl

Da die letzten Tage das Wetter schon sehr herbstlich war, habe ich wieder Lust auf’s Backen bekommen. Die letzten paar Wochen wäre man dabei ja eher geschmolzen. Und da passt es für dieses Rezept ganz gut, dass die Zwetschgenernte dieses Jahr reichlich ausgefallen ist und ich am letzten Wochenende schon fleißig Marmelade daraus gekocht habe.

Schnecken-Muffins

Schnecken-Muffins

Zutaten (12 Stück):

  • 250g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 Eigelb (bei der doppelten Menge das ganze Ei nehmen)
  • 250g Magerquark
  • 4 EL Öl
  • 80g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 450g Tomaten-Zwetschgen-Marmelade (Originalrezept: Pflaumenmus)
  • eine Handvoll frische Zwetschgen in kleine Würfel geschnitten
  • 50g Walnüsse gehackt

 

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Ei mit Quark, Öl, Salz und Zucker vermischen. Mehl und Backpulver vermengen und unter die restlichen Zutaten unterkneten.

Den Teig halbieren und jede Hälfte in ein etwa 20x30cm großes Rechteck ausrollen. Diese jeweils mit Pflaumenmus bestreichen und mit den Pflaumen und den Walnüssen bestreuen.

Von der schmalen Seite her aufrollen und jede Rolle in je 6 Röllchen schneiden. Die Röllchen in ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech setzen und für je 25 Minuten backen lassen.

 

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Manchmal passt alles

Gestern bin ich beim Wochenendeinkauf irgendwie über den Fenchel „gestolpert“ und dachte mir, damit muss ich mal wieder kochen. D.h. erstmal eine Knolle in den Einkaufskorb gepackt, ohne wirkliches Rezept im Kopf. Zuhause angekommen, habe ich dann nach neuen Rezepten für Fenchel gesucht. Meist findet man Rezepte wofür man noch einiges kaufen müsste und kann es dann erstmal nicht kochen. Also hatte ich mich eher darauf eingestellt, dass der Fenchel ein paar Tage in meiner Küche liegt und auf seinen Auftritt wartet. Aber dieses Mal habe ich ein Rezept mit gedämpften Fisch gefunden, für das ich alles zuhause hatte inkl. Fenchel. Manchmal passt eben alles 🙂

Fenchelgemüse und Fisch mit Oliventapenade

Fenchelgemüse mit Fisch

Zutaten (2 Portionen):

Oliventapenade:

  • ca. 15 schwarze kernlose Oliven
  • ein Stängel Rosmarin
  • 3 Sardellenfilets
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen

Fenchelgemüse:

  • eine Fenchelknole
  • 8-12 Kirschtomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große gewürfelte Tomate
  • weißer Balsamico

Fisch:

  • 400g Kabeljau

 

Zubereitung:

Für die Oliventapenade alle Zutaten miteinander pürieren und zur Seite stellen. Wer mehr Tapenade macht, kann sie in den folgenden Tagen noch auf Brot und Co. genießen.

Um den Fisch zu dämpfen Wasser in einem Topf aufsetzen und Dämpfkörbchen aus Bambus darauf setzen. Den Boden des Körbchen mit Backpapier auslegen, dass man vorher nass gemacht hat.

Für das Fenchelgemüse von der Fenchelknolle die Stängel und den Strunk entfernen und den Rest in dünne Streifen schneiden. Die Blätter kann man für die Deko verwenden. Die größeren Kirschtomaten halbieren und die Knoblauch kleinschneiden.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und den Fenchel, die Kirschtomaten und den Knoblauch darin ca. 3 Minuten anbraten.

Während der Fenchel anbrät, den Fisch abtupfen und mit Salz würzen. Dann, wenn das Wasser zum Dämpfen köchelt, den Fisch ins Körbchen geben und 5-8 Minuten dämpfen.

Das Fenchelgemüse mit dem Balsamicoessig und der Tomatenstückchen ablöschen und ca. 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Wenn Fisch und Gemüse fertig sind. Erst das Gemüse auf einen Teller geben, Fisch darauf anrichten und obendrauf die Tapenade verteilen.

Aus eigenem Anbau

Heute möchte ich mal kein Rezept mit euch teilen, sondern euch ein paar Einsichten in meinen Garten über den Dächern von München geben. Auf meiner kleinen Dachterrasse grünen, blühen und reifen die Pflanzen bzw. Früchte um die Wette.

Dieses Jahr habe ich eine besonders große Ernte bei den Tomaten (hier habe ich vier Pflanzen von drei verschiedenen Sorten). Heute gab es als Abendessen Tomaten mit Feta und Basilikum (auch aus eigener Zucht). Die Sorte sollte eigentlich kleine Früchte tragen, die eher schwarz mit Streifen ist (Black Zebra). Diese Pflanze ist aber irgendwie mutiert und trägt jetzt große Früchte mit sehr dunklem Fruchtfleisch und tollem süßlichen Geschmack.

tomatenernte1.jpg

 

Was ich euch neben der Tomatenzucht in Kübeln und Eimern auch noch empfehlen kann, sind Zitronengurken. Die gedeihen auch auf dem Balkon, haben etwa faustgroße gelbe, kugelige Früchte und schmecken sehr gut. Da sie sich mit dem Reifen Gelb färben, weiß man auch wann sie reif sind. Im Bild unten seht ihr eine noch nicht reife Gurke. Und keine Sorge, die etwas stachelige Oberfläche verschwindet bis die Frucht reif ist.

Zitronengurke.JPG

Last but not least, zeigt das dritte Foto eine  Ausschnitt aus meiner Kräuterecke. Ich habe dort mehrjährige Kräuter wie Minze, Lavendel oder Rosmarin, die ich auch schon seit Jahren habe. Aber auch welche die ich jedes Jahr aus den Samen vom Vorjahr ziehe: Koriander, Basilikum (kommt in manchen Töpfen auch schon von alleine), Kapuzinerkresse, Dill. Dieses Jahr habe ich neu Salbei und echte Kamille hinzugenommen. Mal sehen, was nächste Jahr noch kommt.
Kräuter

Wenn ich jetzt noch für den Rest des Sommers mit Gießen, Düngen, Jäten und Ernten nachkomme, dann wird es ein sehr ertragreiches Jahr. 🙂

Schwarz – Rot – Gold

Klar bin ich auch dieses Mal wieder dabei beim WM-Schauen, Mitfiebern und Mittippen. Und am meisten macht es Spaß die Spiele unserer Nationalmannschaft zusammen mit anderen zu schauen. Am besten noch mit den richtigen Snacks. Passend für alles was auf den Grill kommt oder aus einer Chipstüte, hier drei Dips in Schwarz, Rot und Gold/Gelb.

Schwarz-Rot-Gold-Dip1

Schwarzer Oliven Dip

Zutaten:

  • 150g schwarze Oliven ohne Stein
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Thymian (kleingehackt)

Zubereitung:

Oliven pürieren und mit den restlichen Zutaten verrühren.

Roter Tomaten Dip

Zutaten:

  • 150 ml Sahne
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Ketchup
  • 1 TL Harissa
  • gehackte getrocknete Tomaten, frische Tomaten & Basilikum nach Belieben

Zubereitung:

Sahne steif schlagen und mit den restlichen Zutaten vermischen.

Gelber Mango-Curry Dip

Zutaten:

  • 1/2 Mango
  • 100g Frischkäse
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 TL Olivenöl

Zubereitung:

Mango pürieren und mit den restlichen Zutaten vermischen.

Nicht nur im Salat

oder auf dem Brotzeitbrettl machen Radieserl eine gute Figur. Man kann sie auch für viele andere, auch „warme“ Rezepte verwenden. Eines davon möchte ich euch heute vorstellen. Die Radieschen-Suppe geht einfach, mit wenigen Zutaten und kann heiß, lauwarm und kalt genossen werden, was sie zu einem wunderbaren Sommerrezept macht.

Radieschen-Suppe

Radieschensuppe

Zutaten (2 Portionen):

  • 1 Bund Radieschen
  • 75 g Frischkäse
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 150 mi Milch
  • Thymian, Salz & Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

Radieschen klein pürieren und zusammen mit dem Frischkäse, der Gemüsebrühe und der Milch langsam aufkochen. Mit Thymian (am besten frischen) Salz und Pfeffer abschmecken.

Es grünt so grün

Ja es ist Frühling und überall sprießt das frische Grün. Auch in meiner Wohnung bin ich schon wieder fleißig am ziehen von Tomaten, Gurken, Paprika und Kräutern. Von dem vielen grünen Blättchen in meiner Wohnung habe ich dann auch richtig Lust auf etwas Frisches bekommen mit einem Hauch Grün.

Zitronen-Basilikum-Tagliatelle

Zitronen-Basilikum-Tagliatelle

Zutaten (2 Portionen):

  • 200g Tagliatelle
  • 2 EL Butter
  • Abrieb und Saft einer halben Zitrone
  • 200ml Sahne
  • 50g geriebener Parmesan
  • 1 Bund Basilikum (gehackt)

Zubereitung:

Die Tagliatelle in einem Topf mit Wasser bissfest kochen.

Währenddessen die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und den Zitronenabrieb sowie den Zitronensaft hinzugeben und aufkochen lassen. Sahne, Basilikum und Parmesan hinzugeben. Kurz aufkochen lassen.

Wenn die Nudeln fertig sind, das Wasser abgießen. Danach die Zitronen-Basilikum-Soße zu den Tagliatelle in den Topf geben und vermischen.

Zum Servieren mit Parmesan bestreuen.

Hühner, Marsch!

Für alle die noch ein bisschen Osterbäckerei machen wollen, kommt hier noch eine  Idee, die nicht nur gut schmeckt sondern auch ein bisschen was he macht zwischen all den Supermarkt-Ostereiern. Die Idee kann man aber auch für die Weihnachts- , Halloween- und Geburtstagsbäckerei verwenden.

 gefüllte Küken-Plätzchen

gefüllte Küken-Plätzchen

Zutaten (für ca. 12 Küken):

  • 200g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 1/2 TL Backpulver
  • 360g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eiweiß
  • 270g Backpulver
  • Schokolinsen

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Ei gelb unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Zur Buttermasse geben und zu einem Teig verkneten. Ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Teig zwischen zwei Backpapierblätter ca. 3-4 mm dick ausrollen. Beliebige Formen ausstechen. Bei mir waren es Küken, da diese im „Körper“ genügen Platz für ein Loch und damit für die Schokolinsen aka Eier haben). Bei jeder dritten Form in der Mitte ein Loch ausstechen.

Die Plätzchen ca. 10-15 Minuten backen, je nach Dicke.

Am besten über Nacht auskühlen lassen.

Für den Zuckerguss die Eiweiß steif schlagen. Den Puderzucker hineinsieben und alles noch mal ca. 1 Minute aufschlagen. Nach Belieben färben.

Ein Plätzchen ohne Loch ist der Boden. Darauf entlang des Rands den Zuckerguss spritzen. Plätzchen mit Loch darauf kleben. (Die Mitte muss frei von Zuckerguss bleiben!) Die Schokolinsen ins Loch geben und wieder Zuckerguss am Rand verteilen. Zweites Plätzchen ohne Loch darauf kleben und mit Zuckerguss, Streusel etc. verziehren.

 

 

Sláinte!

Grüße von der grünen Insel!

Wie ihr vielleicht wisst, ist heute St Patrick’s Day. Und dieses Jahr verbringe ich den mit den Mädels direkt vor Ort in Dublin um in den Geburtstag einer ganz lieben Freundin rein zu feiern. Da ich nicht gleichzeitig feiern kann in Irland und backen, habe ich diesen Blogbeitrag schon gestern geschrieben. Und natürlich auch schon gestern gebacken. Und was könnte besser passen für einen Geburtstagstrip zu St Patrick’s als etwas mit viel Schoko, Bier und dem grün der Insel.

Und wer wissen will wie es in Dublin war… tja was in Dublin passiert … 😉

Guiness-Brownies

Guiness Brownies

Zutaten:

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 200 g Butter
  • 75 g Kakaopulver
  • 200 g Zucker
  • 250 ml Guinness-Bier
  • 2 Eier
  • 150 g Schmand
  • 275 g Mehl
  • 3 TL Natron

Für die Deko:
200g Zartbitterschokolade und essbare Dekobilder

Zubereitung:

Die Schokolade, Butter, Zucker, Kakao und das Bier in eine Topf geben und so lange erhitzen bis alles zu einer homogenen Masse verschmolzen ist. Vom Her nehmen und abkühlen lassen.

Auflaufform oder Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Eier schaumig aufschlagen und den Schmand unterrühren. Dann die lauwarme Schoko-Bier-Masse unterrühren. Dann das Mehl und das Natron vermengen und alles verrühren.

Die Masse in die Form füllen und für ca. 20 Minuten backen. Gelegentlich mit Stäbchenprobe schauen, ob alles schön fudgie ist.

Auskühlen lassen und dekorieren.

 

Köchin auf der Erbse

Keine Sorge, jetzt kommt kein Märchen. Kürzlich habe ich wieder einmal eine Bestandsaufnahme meiner Vorräte im Gefrierfach gemacht. Das dauert für gewöhnlich nicht lange, da ich nur ein sehr kleines Fach habe. Ich war trotzdem sehr erstaunt, zwei volle Packungen mit Erbsen zu finden. So viele Erbsen und keine Ahnung was damit kochen. Meist sind Erbsen Beilage oder irgendwelche weiteren Zutaten. Aber der schiere Überfluss den ich habe, hat mich dazu inspiriert, Rezepte zu suchen und zu kochen, in denen die Erbse die Hauptrolle spielt. Hier Rezept Nummer Eins:

Erbsen-Quiche

Erbsen-Quiche

Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 125g Butter
  • 5 Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • 100g Blauschimmelkäse
  • 150ml Sahne
  • 150ml Milch
  • 200g Erbsen

Zubereitung:

Mehl, Butter, Salz und ein Ei mit zwei Esslöffel kaltem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 200 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Petersilie mit den restlichen Eiern, der Milch, der Sahne und dem Käse pürieren. Die Frühlingszwiebel in Streifen schneiden.

Teig ausrollen und  eine Quicheform oder runde Backform geben, rundherum einstechen. Backpapier darauf und mit Linsen beschweren. Für ca. 15 Min. backen. Linsen entfernen und weitere 10 Minuten backen.

Die Erbsen und die Frühlingszwiebeln auf den Teig geben und die Milch-Ei-Mischung darauf verteilen.

40 Minuten fertigbacken & genießen. (Geht auch kalt)

 

Eine Mini- /Free-Style-Variante gibt es hier.

 

 

 

Rote Welle … äh … Bälle

Aus den Kategorien „Gemüse mit dem man selten kocht“ und „das geht ja einfach!“ kommt heute mal wieder ein eher orientalische Rezept.  Die Falafel mit Rote Beete sehen zwar am Schluss aus wie Fleischpflanzerl, sind aber rein vegan und durch die Beete und die Kichererbsen leicht süßlich.

Rote Beete Falafel

Rote-Beete-Falafel

Zutaten (für ca. 12-16 Falafelbällchen):

  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 250g)
  • 2 gekochte Rote Beete Knollen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Koriander (alternativ Petersilie)
  • Saft einer Limette
  • 2 TL Korianderpulver
  • 2 TL Kreuzkümmelpulver

Zubereitung:

Kichererbsen abtropfen lassen. Grillpfanne erhitzen. Alle Zutaten klein pürieren.  Zu ca. Golfballgroßen Bällchen formen und flach drücken. In die heiße Pfanne geben und ca. 5 Minuten von jeder Seite braten.

Schmecken mit Joghurt oder in Wraps oder oder oder…