Indian Summer

Mit Indian Summer ist eigentlich der Altweibersommer in Nordamerika gemeint. Ich nutze aber diesen Ausdruck lieber für die Überschrift meines heutigen Rezepts. Hähnchencurry in den Farben des Herbst und es sorgt mit seiner Schärfe für die nötige Wärme.

Hähnchencurry

hahnchencurry

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 3 Hähnchenbrustfilets
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Esslöffel frischer Ingwer, geschält und gehackt
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 2 Teelöffel Kurkuma, gemahlen
  • 1,5 Teelöffel Koriander, gemahlen
  • 1 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 2 Teelöffel Garam Masala
  • 750 ml Geflügelfond
  • 200 g passierte Tomaten
  • 100 ml Sahne
  • 250 g Kartoffeln, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 3 Esslöffel Öl
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Das Hähnchenbrustfilet mit Salz und Pfeffer würzen und in einen Bräter mit heißem Öl ca. 4-5 Minuten von jeder Seite anbraten. Das Hähnchen aus dem Bräter nehmen und zur Seite legen.

Zwiebel, Frühlingszwiebel, Ingwer und Knoblauch in den heißen Bräter geben und anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann die Gewürze und das Tomatenmark hinzugeben und alles verrühren.

Nach ca. 4 Minuten das Hähnchen, die passierten Tomaten und die Sahne hinzugeben. Mit dem Geflügelfond aufgießen. Kurz aufkochen lassen und dann bei niedriger Hitze für ca. 1,5 Stunden köcheln lassen.

Die Kartoffeln hinzugeben und weitere 30 Minuten köcheln lassen.

Das Curry kann man mit Nan, Reis und Joghurt servieren.

 

 

 

 

Eine bayerische Frühlingsrolle

Morgen ist der erste März und somit meteorologischer Frühlingsanfang. Wobei sich das Wetter gerade noch nicht wirklich entscheiden kann ob jetzt der Frühling kommt oder der Winter. Aber egal ob es draußen 18 Grad Plus oder 8 Grad Minus hat das folgende Rezept geht immer und macht gute Laune. Viele von euch kennen Maultaschen, allerdings nicht die Oberpfälzer Version. Bei uns dahoam wird der Maultaschenteig nämlich mit Erdäpfel (=Kartoffeln) gemacht und mit den verschiedensten Dingen gefüllt. Eine meiner Lieblingsfüllungen ist die mit Frühlingszwiebeln … und da schließt sich wieder der Kreis. 😉

Erdäpfel-Maultaschen mit Frühlingszwiebelfüllung

Zutaten:

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • Butter
  • ein Bund Frühlingszwiebeln

 

Zubereitung:

Die Zubereitung des Maultaschenteigs funktioniert genauso wie bei meinen Fingernudeln mit Haselnüssen und die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden.

Dan Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den fertigen Teig dann in sechs gleich große Stücke teilen. Die Stücke auf einer bemehlten Oberfläche zu Rechtecken ausrollen. Die Frühlingszwiebel darauf verteilen und den Teig einrollen. Die Rollen in einer gebutterten Backform eng aneinander legen und ein paar Butterflocken darauf verteilen.

Für ca. 30-40 Minuten backen. Die Maultaschen müssen oben gebräunt sein. Je nach dicke des Teigs kann es aber auch länger dauern.

Wer will kann auch Äpfel für die Füllung nehmen und die Maultaschen süß genießen.

Ich liebe Kohlrabi! Teil 2

Nachdem es in Teil 1 noch sehr simple zuging, lege ich jetzt eine Schippe drauf und gehe mit meinem Kohlrabi auf Reisen. Gefunden habe ich ein Rezept, dass den Kohlrabi mit den exotischen Gewürzen Indiens verbindet.

Grünes Kohlrabi-Curry

Kohlrabicurry

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 1 Kohlrabi mit frischen Blättern
  •  Knoblauchzehen
  • 30 g frischer Ingwer
  •  grüne Chilischoten
  • Bund Koriandergrün
  •  Tomate
  • 1 TL Salz
  • 300 ml Wasser
  • 300 g Kartoffeln
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Senfkörner
  • 1⁄2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2  Zitrone
  • Joghurt

Zubereitung:

Kohlrabiblätter und Koriander waschen und kleinschneiden. Zusammen mit den Knoblauchzehen, dem Ingwer, den Chillis (entkernt) und der Tomate mit dem Zauberstab klein pürieren und mit Salz würzen und mit dem Wasser auffüllen.

Den Kohlrabi und die Kartoffeln schälen und in ca. 1,5cm Würfel schneiden.

Die Butter in einem Topf erhitzen und die Gewürze darin anbraten.

Die Kartoffelwürfel hinzugeben und anbraten, dann den Kohlrabi hinzu geben.

Alles mit der grünen Sauce ablöschen und ca. 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Kohlrabi und die Kartoffeln weich sind.

Als Beilage Basmatireis kochen und alles zusammen mit Joghurt servieren.

Ich liebe Kohlrabi! Teil 1

Ein Gemüse, dass ich schon als Kind gerne gegessen habe ist Kohlrabi. Als Kind habe ich ihn immer am liebsten frisch aus Omas Garten roh gegessen und auch jetzt nehme ich mir auf meinen Heimatbesuchen gerne welche wieder mit nach München. Geschält und in Scheiben werden sie dann roh genossen. Und das war es an kulinarischer Raffinesse schon, bisher. Denn jetzt probiere ich verschiedene Gerichte aus um diesem Gemüse etwas Ehre zu erweisen.

Beginnen wir mal mit etwas Einfachem, einer wunderbaren frischen Sommersuppe:

Kohlrabisuppe

Kohlrabisuppe

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 300g Kohlrabi
  • 1 Kartoffel (oder eine große Karotte)
  • 1 Zwiebel
  • 400ml Gemüsebrühe
  • Butter
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • Joghurt

Zubereitung:

Kohlrabi und Kartoffel schälen und würfeln. Die Zwiebel schälen und in  kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit der geschmolzenen Margarine glasig anbraten. Gemüsewürfel hinzufügen, kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles ca. 12-15 Minuten köcheln lassen. Alles fein pürieren. Mit Muskat würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Klecks Joghurt garnieren.

Bavarian Crossover 6: Kleine Fingerübung

Ob als Beilage zum Braten oder als Hauptdarsteller mit Apfelkompott oder Sauerkraut, Schupfnudeln bzw. Fingernudeln sind immer eine gute Idee. Ich habe sie dieses Mal etwas aufgepeppt mit Haselnüssen. Und für’s schnelle Nachkochen hier das schnelle Rezept.

Fingernudeln mit Haselnüssen

Fingernudeln

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • Muskat, frisch gerieben
  • 60 g Haselnüsse, gemahlene
  • Butter

Zubereitung: Die Kartoffeln waschen und in wenig Wasser garen. Die Kartoffeln gut ausdampfen lassen und schälen. Sofort durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken und abkühlen lassen. Das Ei, Mehl und 10g Haselnüsse zugeben, mit Salz und Muskat würzen. Rasch zu einem glatten Teig kneten. Aus jeweils der Hälfte des Kartoffelteigs eine 1,5 cm dicke Rolle formen, diese in 3 cm lange Stücke teilen und die Enden mit bemehlten Händen spitz zulaufend formen. Die restlichen gemahlenen Haselnüsse auf einen Teller geben. Die Fingernudeln in den Nüssen wenden und in der geschmolzenen heißen Butter herum goldbraun braten.