Das Gelbe vom Ei

Wenn man sagt, etwas ist nicht das Gelbe vom Ei, dann meint man normalerweise etwas ist nicht das allerbeste oder nicht so gut wie es sein könnte. Das folgende Rezept ist ganz bestimmt das Gegenteil davon. Und mit der Eiform perfekt für Ostern. Ich sag nur nom nom nom nom nom 😉

Zitronen-Eier-Plätzchen

Zitronen-Eier-Plätzchen

Zutaten:

  • 150g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2-3 Tropfen Zitronenaroma
  • 150g Mehl
  • 75g Speisestärke
  • 1-2 EL Milch
  • Lemoncurd (Rezept folgt nach Ostern)
  • Puderzucker für Zuckerguss

Zubereitung:

Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Zitronenaroma schaumig rühren. Mehl mit der Stärke vermischen und unter die Buttermaße rühren. Milch hinzugeben, so dass ein seidig weicher Teig entsteht.

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig ausrollen und mit einer Ei-Form ausstechen. In der Hälfte der Eier noch einen Kreis ausstechen. Ca. 5-10 Minuten backen bis sie anfangen an den Rändern braun zu werden. Immer schön aufpassen, sonst werden sie schwarz.

Die Plätzchen auskühlen lassen. Den Zuckerguss anmischen bis er für euch die richtige Konsistenz hat. Die Eierseite mit dem Loch mit dem Guss bestreichen und trocknen lassen. Auf die andere Seite eine  Klecks Lemoncurd geben und die Zuckergußseite darauf setzen.

Dann mal frohe Ostern!

 

Pfirsichblüte zum vernaschen

Habe ja vor kurzem das erste „Backwerk“ aus meinem diesjährigen Geburtstagsbacken gepostet. Aber ich schulde euch noch zwei weitere köstliche Rezepte, die ich neu ausprobiert habe. Das erste davon gibt es heute. Eine Tarte die sowohl zum Sommer als auch zum herrlichen Frühlingswetter der letzten Tage perfekt passt. Insbesondere da mich der angeschnittene Kuchen an eine der vielen Blüten erinnert die gerade die Bäume zieren.

Pirsich-Tarte

Pfirsich-Tarte

Zutaten:

Boden:

  • 120 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 180 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Füllung:

  • 160 g Dosenpfirsiche
  • 200 ml Zitronensaft
  • Abrieb einer Zitrone
  • 40 ml Karamellsirup
  • 4 Eier
  • 280 g Zucker
  • 30 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

 

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Für den Boden Butter und Zucker cremig rühren. Das Salz dazugeben und nach und nach das Mehl unterrühren. Alles verkneten bis ein fester Teig entsteht.

Die Backform (20cm) einfetten und den Teig als Boden in die Form drücken. Den Boden 15 Minuten backen, bis der Rand leicht braun wird.

Für die Füllung die Pfirsiche pürieren. Zucker, Sirup, Zitronensaft und den Zitronenabrieb dazugeben. Unter Rühren die Eier unterheben. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen und dann unter die Fruchtmasse geben und zu einer homogenen Masse verrühren.

Wenn der Boden fertig gebacken ist die Füllung auf den Boden geben und noch einmal für 30 Minuten weiterbacken. Wenn der Zucker auf dem Kuchen anfängt eine Kruste zu bilden, dann kann er aus dem Ofen genommen werden.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Zitrusfrisch

Endlich ein paar Tage, die die Bezeichnung Sommertage verdienen. Und was braucht man an solchen Tagen? Erfrischung!

Deshalb kurz und knapp bevor ich schmelze ein Rezept für eine tolle Limonade.

Zitronen-Ingwer-Limo

Zitronen-Ingwer-Limo

Zutaten:

  • 80g brauner Zucker
  • 45g Ingwerwurzel
  • 2 große unbehandelte Zitronen
  • 1 Liter stilles Wasser
  • Mineralwasser, Ginger Ale oder Prosecco zum Auffüllen

Zubereitung:

Braunen Zucker mit dem Zauberstab zu Puderzucker verarbeiten. Zitrone mit Schale (!) in kleine Stücke schneiden. Die Stücke einer Zitrone zum Zucker geben. Ingwer schälen und in Stücke schneiden. Auch zum Zucker geben. Alles pürieren. Das Püree durch einen Sieb streichen. Alles mit Wasser auffüllen und die restlichen Zitronenstücke hinzugeben. Für mindestens zwei Stunden ziehen lassen..

Etwas von der Limo in ein Glas geben und nach Belieben auffüllen.

 

Schneeflöckchen, weiß Röckchen…

… wann kommst du geschneit? Der erste Dezember ist da, die Wohnung weihnachtlich dekoriert und das erste Türchen im Adventskalender ist geöffnet. Und da es mit dem weihnachtlichen Wetter noch auf sich warten lässt, gibt es dafür heute die ersten Plätzchen in Form von kleinen Schneebällen.

Ingwer-Schneebälle

Ingwer-Schneeflocken

Zutaten (für ca. 80 Stück):

  • 200g weiße Butter
  • 120g feinen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL frisch geriebenen Ingwer
  • 200g Mehl
  • 150g Speisestärke
  • 2 EL Puderzucker
  • 1/2 TL Ingwerpulver

Zubereitung:

Butter, Zucker und Salz cremig rühren. Das Eigelb zusammen mit dem Zitronensaft und dem frischen Ingwer hinzugeben und verrühren. Nach und nach das Mehl und die Speisestärke hinzugeben. Alles so lange rühren bis ein glatter, geschmeidiger Teig daraus wird.

Den Backofen (Umluft) auf 160 Grad vorheizen. Mit den Händen 80 kleine Kugel formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwa 17 Minuten backen.

Das Ingwerpulver mit dem Puderzucker verrühren. Und über die noch warmen Kügelchen streuen.

Ein Hühnchen in Fes

Hier der zweite Teil meiner kulinarischen Nachbereitung meiner Marokkoreise (der erste Teil ist hier zu finden). Ich habe endlich wieder meine Tajine benutzen können (zum Kochen, als Dekoobjekt leistet sie immer gute Dienste). Und auch von meine mitgebrachten Gewürzen konnte ich wieder etwas verwenden. Also hier ein Rezept für Hühnchen mit einer fantastischen Zitronensoße.

Hühnchen-Zitronen-Tajine

 Hühnchen-Zitronen-Tajine

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 25 g frischer Ingwer
  • 1/2 Bund Petersilie oder Koriander
  • 4-6 Safranfäden
  • 2 Zitronen
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL schwarzer Pfeffer, schwarzer
  • 4 große Hähnchenschenkel
  • 150 g grüne Oliven
  • 1 TL getrockneten Thymian oder Oregano
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung:

Zwiebel grob hacken. Die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Knoblauch, dem geschälten Ingwer, der Petersilie, dem Safran, dem Saft einer der Zitronen,  Salz, 3 EL Olivenöl und dem Pfeffer zu einer Marinade pürieren.

Die Hähnchenschenkel waschen und trocken tupfen. Mit der Marinade bestreichen. Übrige Marinade aufheben. Hähnchenschenkel über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Die Marinade von den Hähnchenschenkeln abkratzen und wieder zur restlichen Marinade geben. In in einer Tajine das Olivenöl (1 EL) erhitzen. Das Hähnchen darin anbraten. Die Marinade über die Hähnchenkeulen geben. Wasser auffüllen, soviel, dass die Keulen bis zur Hälfte damit bedeckt sind. Das Wasser aufkochen, die Hitze reduzieren und zugedeckt 45 Min. sanft köcheln lassen. Die Hähnchenkeulen in dieser Zeit einmal wenden.

Die zweite Zitrone abspülen und die Kerne entfernen. Dann in kleine Stückchen schneiden. Zusammen mit den Oliven in die Tajine geben und das Ganze mit Thymian oder Oregano bestreuen. Kurz unterrühren und nochmal 15 Min. sanft köcheln lassen.

Dazu am besten Fladenbrot essen, damit kann man die Soße so schön bis zum letzten Rest aufnehmen. Ich habe diesmal gekauftes Fladenbrot genommen. Wer es selber machen möchte, der kann hier nachschauen.

Du hier ein Bild von dem Restaurant in der Medina in Fes wo ich das Hühnchen gegessen habe. Hinfinden würde ich dort allerdings nie wieder.

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Ein himmlisches Hühnchen

Meine Hühnchen waren schon in einigen Ländern bzw. von der Landesküche inspirierten Soßen. So habe ich sie in den Orient geschickt oder in Bier ertränkt. Aber diese Soße mit Wein, Kapern und Oliven ist einfach sooo himmlisch gut, dass sie meine unerreichte Lieblingssoße ist und ich mich frage, warum ich das Rezept euch nicht schon längst vorgestellt habe. Also hier, mit Suchtgarantie:

Geschmortes Huhn mit Kapern und Oliven

Hühnchen mit Oliven und Kapern

Zutaten:

  •  ein bratfertiges Hühnchen (ca. 1,2 kg)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Stiele Rosmarin
  • 1 TL Pfefferkörner
  • Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 5 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/4 Liter trockener Weißwein
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Hühnerbrühe
  • 2 EL Kapern
  • 4 EL schwarze Oliven

Zubereitung:

Hühnchen in Stücke zerteilen. Knoblauch und Rosmarinnadeln hacken und mit den Pfefferkörnern und der Zitronenschale im Mörser fein zerkleinern. Drei Esslöffel Öl und Meersalz unterrühren. Mit der Marinade die Hühnchenteile einreiben und eine Stunde ziehen lassen.

Restliches Öl in einem Bräter erhitzen. Fleisch aus der Marinade nehmen und ca. 10 Minuten von allen Seiten anbraten. Mit übriger Marinade bestreichen. Mit dem Wein und 1/2 Liter Wasser ablöschen, aufkochen und Tomatenmark, Zitronensaft und Brühe einrühren. Deckel drauf und 30 Minuten auf dem Herd schmoren lassen. Gelegentlich die Hühnchenteile in der Soße wenden. Kapern und Oliven in die Soße  einrühren und für weitere 5 Minuten schmoren lassen.

Am besten mit Brot oder Baguette servieren, dann kann man so schön die Soße tunken.

Erinnerung an Rom

Als kleine Erinnerung an meinen Romurlaub habe mich an einen traditionellen italienischen Kuchen gewagt, der Torta della Nonna, dem Kuchen nach Großmutters Art. Ihre zitronig vanillige Füllung und die Pinienkerne oben drauf sind sehr gut bei meinen Kollegen angekommen und auch bei mir.

Torta della Nonna

Torta della Nonna

  • 400 Gramm Mehl
  • 300 Gramm Zucker
  • 150 Gramm Butter
  •  1 Pckg. Backpulver
  •  1 Zitrone (geriebene Schale)
  •  2 Eier
  • 1/2 Liter Milch
  • 4 Esslöffel Zucker
  •  4 Esslöffel Mehl
  •  1 Vanilleschote
  • 1 Zitrone (geriebene Schale)
  •  1 Eigelb
  • etwas Sahne
  •  100 Gramm Pinienkerne

Das Mehl mit Backpulver mischen und mit Zucker, Butter und den 2 Eiern zu einem Mürbteig kneten. Zur Kugel rollen, in Folie wickeln und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen.

Für die Creme Zucker und Mehl in einen Topf geben. Unter ständigem Rühren die Milch hinzufügen – am besten mit dem Schneebesen. Die Zitronenschale und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote hinzugeben. Die Masse auf mittlerer Flamme langsam heiß und dicklich werden lassen. Dabei aufpassen: Auf keinen Fall darf die Creme kochen – sonst gerinnt sie. Sobald die Creme dick den Kochlöffel überzieht, den Topf vom Feuer ziehen. Abkühlen lassen, dabei hin und wieder umrühren.

Eine Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstäuben. Die Hälfte des Mürbeteiges dünn ausrollen und damit die Backform auslegen. Die abgekühlte Creme einfüllen. Mit dem restlichen Teig (ebenfalls dünn ausgerollt) abdecken. Tipp: Auf einem Backpapier ausrollen – dann lässt sich das ausgerollte Teigstück leichter auf die Creme heben.

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Ei mit der Sahne verquirlen, damit die Kuchenoberfläche bestreichen. Die Pinienkerne darauf verteilen. Den Kuchen etwa 40 bis 50 Minuten backen.

Advent auf’s Brot

Was gibt es schöneres als bei leichtem Schneerieseln auf dem Christkindlmarkt zu stehen und heißen Glühwein zu trinken? Nur noch am warmen Fürhstückstisch zu sitzen an einem kalten Adventssonntagmorgen und sich Glühweingelee auf den Toast oder frische Scones zu schmieren. Hier mein persönliches, über Jahre verfeinertes, Rezept:

Glühweingelee

Glühweingelee

Zutaten (reicht für 6 Gläser à 230 ml):

  • 750 ml Rotwein, trocken
  • 500 g Gelierzucker, 2:1
  • 1 Stange Zimt
  • Gewürznelken
  • 2 Körner Piment
  • Kardamomkapsel(n), leicht angedrückt
  • 1 Vanilleschote, aufgeschlitzt und ausgekratzt
  • 150 ml Orangensaft
  • ½ Biozitrone

Zubereitung:

Den Rotwein, Orangensaft und die halbe Zitrone zusammen mit den Gewürzen in einen Topf geben und langsam erwärmen. Bei den Gewürzen Nelken, Piment und Kardamom kann evtl. noch jeweils ein Stück mehr dazugegeben werden, wenn man es würziger mag. Kurz vor dem Siedepunkt den Topf vom Herd nehmen und ca. 2 Stunden stehen lassen, damit die Gewürze ziehen können. Gewürze abseihen.

Den Wein in einen großen Kochtopf geben (Vorsicht, schäumt sehr stark!), evtl. noch etwas Orangensaft nachgießen, um 900ml zu erhalten. Zucker einrühren und nach Packungsvorschrift kochen.

Gelierprobe machen. Wenn das Gelee fertig ist, noch heiß in vorbereitete, sterilisierte Twist-Off-Gläser einfüllen.

Sauer macht lustig

Dieses Mal habe ich für den sonntäglichen Kaffee kleine zitronige Köstlichkeiten gebacken. Das Rezept dazu stammt von Coco’s Cute Corner. Nur die Mengeneinheiten habe ich dazu umgerechnet. Schmecken lecker, zitronig und frisch.

Zitronenküchlein

Zitronenküchlein

Zutaten

Boden:

  • 115g weiche Butter
  • 55g Zucker
  • 1 Eiweiß
  • 150g Mehl

Füllung:

  • 2 Eier
  • 75g Zucker
  • 1 EL geschmolzene Butter, abgekühlt
  • 2 TL Zitronenabrieb
  • 3 EL frischen Zitronensaft
  • Puderzucker

Zubereitung:

Muffinförmchen mit Butter einfetten und in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter, Zucker und  das Eiweiß gut mit einander verquirlen,  Das Mehl hinzugeben und alles vermischen bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in zwölf Teile aufteilen und zu Kugeln formen. Damit die Muffinmulden auskleiden.

Die Eier (ich hab auch das „überzählige“ Eigelb genommen) mit dem Zucker, der Butter, dem Zitronenabrieb und dem Saft mischen. Die Masse gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und alles für 20-22 Minuten in den Backofen schieben.

Abkühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben und reinbeißen!

Fischbrötchen mal anders

Für den gemütlichen Sonntagsbrunch hier ein Rezept für einen leckeren Aufstrich mit Lachs und Basilikum

Lachs-Basilikum-Aufstrich

Lachs-Basilikum-Aufstrich

Zutaten:

  • 150g Crème fraîche
  • 150g Räucherlachs
  • eine Hand voll Basilikum
  • abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Crème fraîche und 100g des Lachs pürieren. Restlichen Lachs würfeln und die Basilikumblätter in Streifen schneiden. Lachswürfel und Basilikum zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale unter die Lachscreme mischen. Alles mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Am besten mit frischem (selbstgebackenem) Brot genießen.