Warum ist das Risotto so braun?

Das könntest ihr euch bei dem Foto zu diesem Post fragen. Und auch, warum ich schon wieder ein Spargelrisotto poste, obwohl ich das letztes Jahr schon gemacht habe. Aber hier geht es nicht um das gesamte Gericht, sondern um eine Zutat daraus: die Gemüsebrühe. Eine Gemüsebrühe braucht man als Basis für viele Rezepte und bisher habe ich immer Instantbrühen verwendet. Aber man kann sie auch selber machen und dabei noch die Gemüsereste verwenden, die ansonsten in der Biotonne gelandet wären. Und die selbstgemachte Brühe färbt dann alles eher braun als die gekaufte.

Gemüsebrühe aus Gemüseresten

Gemüsebrühe

Zutaten:

Alles was so nach dem Schälen und Schnippeln von Zwiebeln, Karotten, Zucchini, Sellerie, Kartoffeln und Co. übrig bleibt.

Die Zutaten sollten frisch und ungekocht sein.

Zubereitung:

Die Reste, sobald sie anfallen, in eine Zippertüte geben und im Kühlfach einfrieren. Jedes Mal wenn wieder Gemüsereste anfallen, die Tüte weiter auffüllen. Sobald mindestens eine ein Liter-Tüte voll ist, kann eine Gemüsebrühe daraus gekocht werden.

Dazu gibt man die Gemüsereste in einen Topf, gibt Wasser hinzu, bis das Gemüse knapp bedeckt ist und lässt das Ganze kochen bis daraus eine dunkle schmackhafte Brühe entstanden ist.

Danach gießt man die Brühe durch ein Sieb und füllt sie in Einmachgläser oder Eiswürfelformen. Im Einmachglas hält sich die Brühe ca. zwei Wochen. In gefrorener Form natürlich länger.

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Blumen … kohl für Euch!

Herbstzeit ist Suppenzeit. Deshalb hier für Euch eine Variation einer meiner Lieblingssuppen von dahoam mit der man schön den sonnigen Herbst genießen kann. Und wisst Ihr was? Die Suppe braucht nur ein paar Zutaten und ist deshalb ruckzuck gemacht und bereit zum Genießen.

Blumenkohl-Cheddar-Suppe

Blumenkohl-Cheddar-Suppe (2)

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Blumenkohl ca. 1kg
  • 1,2 Liter Gemüsebrühe
  • 100g Cheddar

Zubereitung:

Zwiebeln würfeln und Blumenkohl in Röschen teilen. Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen und die Zwiebel dazu geben bis sie weich sind. Dann den Blumenkohl zusammen mit der Brühe hinzugeben. Alles zum Kochen bringen ca.15-20 Minuten köcheln lassen bis der Blumenkohl weich ist. Ein paar Röschen zur Deko beiseite legen. Den Käse in Streifen schneiden und in die Suppe geben, alles pürieren.

Ich liebe Kohlrabi! Teil 1

Ein Gemüse, dass ich schon als Kind gerne gegessen habe ist Kohlrabi. Als Kind habe ich ihn immer am liebsten frisch aus Omas Garten roh gegessen und auch jetzt nehme ich mir auf meinen Heimatbesuchen gerne welche wieder mit nach München. Geschält und in Scheiben werden sie dann roh genossen. Und das war es an kulinarischer Raffinesse schon, bisher. Denn jetzt probiere ich verschiedene Gerichte aus um diesem Gemüse etwas Ehre zu erweisen.

Beginnen wir mal mit etwas Einfachem, einer wunderbaren frischen Sommersuppe:

Kohlrabisuppe

Kohlrabisuppe

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 300g Kohlrabi
  • 1 Kartoffel (oder eine große Karotte)
  • 1 Zwiebel
  • 400ml Gemüsebrühe
  • Butter
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • Joghurt

Zubereitung:

Kohlrabi und Kartoffel schälen und würfeln. Die Zwiebel schälen und in  kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit der geschmolzenen Margarine glasig anbraten. Gemüsewürfel hinzufügen, kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles ca. 12-15 Minuten köcheln lassen. Alles fein pürieren. Mit Muskat würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Klecks Joghurt garnieren.

Ein Hauch von Pink

„Kind, iss die Rote Beete, die ist gesund und hat viel Eisen!“ Und da saß ich dann vor meinem Rote-Beete-Salat und habe mir Strategien überlegt um dieses rote Ding nicht essen zu müssen. Was im Klartext heißt: ich habe Rote Beete als Kind gehasst. Aber Mama hatte wie immer Recht, dann Rote Beete ist wirklich gesund (eine Portion Rote Bete (200 g, roh) enthält etwa 15 % der empfohlenen Tagesmenge an Eisen und mehr als 40 % der pro Tag empfohlenen Folsäuremenge, um mal klug zu sch…) und wenn man mal erkennt, dass es Rote Beete nicht nur als Salat aus dem Glas gibt, dann schmeckt sie auch. Hier also meine aktuelles Rote Beete Lieblingsrezept, ideal für den Sommer:

Lauwarme Rote-Beete-Suppe

Rote-Beete Suppe

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Zwiebeln
  • 200g Kartoffeln
  • 500g Rote Beete
  • 175ml Gemüsebrühe
  • 100ml Limettensaft
  • 1000ml Buttermilch
  • Dill
  • saure Sahne oder Naturjoghurt

Zubereitung:

Zwiebeln kleinhacken und in etwas Olivenöl andünsten. Kartoffeln und Rote Beete grob in Stücke schneiden. Zu den Zwiebeln gießen und ca. 3 Minuten anbraten. Die Brühe hinzugießen und 15-20 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und alles klein pürieren. Noch den Limettensaft und die Buttermilch hinzugießen und unterrühren. Klacks saure Sahne oder Joghurt drauf und mit Dill garnieren. Fertig.

Zum Streuen zu schade

Parmesansuppe

Hier ein wunderbar einfache Rezept für einer Parmesansuppe. Damit kann man schön die regnerischen Abende genießen. Und auch eine gute Idee, wenn man mal eine Ecke Parmesan übrig hat.

Parmesansuppe

Für 4 Portionen:

Zutaten:

  • 1 große mehlig kochende Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Liter Milch
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100g Parmesan (Randstück)
  • 1 Zweig Rosamrin
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffel, Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Alles in einem Topf im heißen Olivenöl ca. 2 Minuten anschwitzen. Milch und Brühe in den Topf geben und das Ganze aufkochen lassen. Den Parmesan grob in Stücke hacken und in die Suppe geben. Bei schwacher Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

Den Rosamrin abtupfen, die Nadeln hacken und zur Suppe geben. Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und dem geriebenen Parmesan abschmecken.