Milchmädchenrechnungen

Eine Milchmädchenrechnung ist ein Ausdruck für eine beschönigende oder naive Betrachtung von Gegebenheiten, mit der man am Schluss zu einer vereinfachten scheinbar plausiblen Lösung kommt, die aber meist sehr falsch ist. Diesen Sommer stellen Milchmädchenrechnungen einfache Rezepte dar und schnell zu leckerem vielseitigem Eis zu kommen. Wer Milchmädchen nicht kennt: Das ist eine gesüßte dickflüssige Kondensmilch, die meist in Tuben zu finden ist. Im Netz gibt es viele verschiedene Variante, drei davon habe ich ausprobiert und für Euch zusammengestellt.

Milchmädchen-Eis

Die Mengenangaben beziehen sich immer auf eine mittelgroße Portion. Die Zutatenverhältnisse können nach Geschmack verändert werden und neue Zutaten sollten unbedingt ausprobiert werden.

Das Einfache:

  1. 100g  gefrorene Mangos + 2 EL Milchmädchen + 2 EL Sahne = Mango-Eis
  2. 100g  gefrorene Himbeeren + 2 EL Milchmädchen + 2 EL Sahne = Himbeer-Eis

Zutaten in einem Mixer zu einem cremigen Eis mixen.

Matcha-Bananen-Eis

Das Trendige:

2 reife Bananen + 1 EL Milchmädchen + 1 TL Matcha-Pulver = Matcha-Bananen-Eis

Bananen in kleine Stücke schneiden und über Nacht einfrieren. Zusammen mit dem Milchmächen in den Mxer geben und zu einer cremigen Masse pürieren. Das Marcha-Pulver unterrühren.

Gehaltvolles-Milchmaedchen-Eis

Das Gehaltvolle:

  1. 125 ml geschlagene Sahne + 100 ml Milchmädchen + 4 EL stückige Erdnussbutter = Erdnussbuttereis
  2. 125 ml geschlagene Sahne + 100 ml Milchmädchen + 1 Hand voll Schokocookies = Cookie-Eis

Zutaten alle miteinander verrühren und für ein paar Stunden oder über Nacht ins Gefrierfach stellen.

 

Da haste ’nen Keks…

…oder auch zwei.

Nach langer Zeit bin ich endlich wieder zum Backen gekommen. Im letzten Monat habe ich viel gearbeitet und hatte so auch wenig Zeit für’s Kochen und Backen. Und bei den heißen Temperaturen der letzten Wochen, ist Backen auch nicht das Erste was einem einfällt.

Aber nach der (Gott sei Dank) kühleren und ruhigeren letzten Woche, habe ich richtig Lust auf Kekse bzw. Cookies gehabt. Und wenn ich  dann schon mal am Cookies backen bin, dann gleich mindestens zwei Sorten. Entscheidet selbst, welche besser sind.

Erdnuss-Schoko-Cookies vs. Blaubeer-Limetten-Cookies

Erdnuss-Schoko-Cookies

Schoko-Erdnuss-Cookies

Zutaten (für 20 Cookies):

  • 125g weiche Butter (oder Margarine für vegane Cookies)
  • 75g Erdnussbutter mit Stückchen
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 25g Puderzucker
  • 75g Schokodrops (gibt’s auch vegan)

Zubereitung:

Butter, Erdnussbutter und Vanillezucker schaumig rühren. Mehl, Puderzucker und Salz vermischen und unter die Buttermasse rühren. Dann noch die Schokodrops unterheben.

Auf einer Frischhaltefolie verteilen und zu einer Wurst rollen. Die in die Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank legen.

Ofen auf 160 Grad vorheizen (Umluft). Von der Cookie-Wurst 20 Scheiben abschneiden und auf ein Blech mit Backpapier legen. Ca. 12-15 Minuten backen.

Blaubeer-Limetten-Cookies

Blaubeer-Limetten-Cookies

Zutaten (für 20 Cookies):

  • 150g Blaubeeren
  • 1/2 Bio-Limette (Abrieb und Saft)
  • 1 EL braunen Zucker
  • 125g weiche Butter
  • 175g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

Blaubeeren waschen und abtropfen lassen. Dann zusammen mit dem Limettensaft und dem braunen Zucker in eine Schüssel geben. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei unterrühren. Mehl und Backpulver vermengen und unter die Ei-Butter-Masse rühren. Am Schluss die Blaubeeren unterheben.

Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Mit zwei Esslöffeln kleine Häufchen vom Teig abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, Abstand lassen. Ca. 12-15 Minuten backen.

Kleine Winterflucht

So, die Feiertage und der Urlaub sind vorbei und es ist wieder Zeit für die Arbeit und das Wetter ist weder richtig winterlich noch einigermaßen stabil aber definitiv ekelig. Also was macht man um die Stimmung einigermaßen hoch zu halten? Nun ich wähle die einfache Variante und koche mich mal schnell in den sonnigen Süden. Dieses Mal geht es nach Afrika. Und ich muss sagen, die milde Süße der Süßkartoffeln, mit etwas Schärfe und den knackigen Erdnüssen, heben wirklich die Stimmung. Noch dazu macht die kräftige Farbe gute Laune. 🙂

Afrikanischer Süßkartoffeleintopf

Süßkartoffeleintopf

Zutaten für 4 Portionen:

  • 800 g Süßkartoffeln
  • 100 g Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote, grün
  • 40 g Ingwer, frisch
  • 1 kg   Tomaten
  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 5 EL Olivenöl
  • 4 EL grobe Erdnussbutter
  • 40 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • Frühlingszwiebeln

 Zubereitung:

Süßkartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauchzehen abziehen, Zwiebeln in Spalten und Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Chilischote putzen und in kleine Würfel schneiden. Ingwer schälen und fein reiben. Tomaten waschen, Stielansätze entfernen und die Tomaten würfeln. Koriander- und Kreuzkümmelsamen im Mörser fein zerstoßen. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelspalten darin unter Wenden goldbraun braten. Knoblauchscheiben zugeben und kurz mitbraten. Gemörserte Gewürze zugeben und kurz mit anrösten. Chili, Ingwer, Tomaten, Erdnussbutter sowie 400 ml Wasser zugeben und alles aufkochen lassen. Süßkartoffeln zugeben und salzen. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten offen kochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Erdnüsse und Frühlingszwiebel grob hacken und kurz vor dem Servieren über den Eintopf streuen.

Dazu passen Reis oder Couscous.

Weihnachtsnachschlag

So, ich bin zurück von meiner Familie. Und neben den Geschenken, die ich bekommen habe, habe ich sicher auch ein oder zwei Kilo mehr auf den Hüften mit nach München genommen. Aber zusammen mit der Familie und während den Feiertagen macht Kochen und festlich Essen so richtig Spaß und Kalorien werden nicht gezählt. Wie jedes Jahr habe ich zu Heilig Abend vor der Bescherung für meine Familie gekocht. Hier sehr ihr was es zum Nachtisch gab. Und wer nicht bis nächstes Weihnachten mit dem Nachkochen warten will, zu Silvester schmeckt es auch.

Maronen-Parfait & Apfel-Feigen-Auflauf

Weihnachtsnachschlag

Maronen-Parfait

Zutaten (für 6 Portionen):

  • 3  Eigelb
  • 2 EL Honig
  • 200 g Maronen, püriert und ungesüßt
  • 300 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung

Eigelbe und Honig mindestens 10 Minuten cremig aufschlagen. Maronenpüree unterrühren. Sahne mit dem Mark der Vanilleschote steif schlagen und unter die Maronenmasse ziehen. In Portionsförmchen füllen und im Tiefkühler fest werden lassen. 10 Minuten vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen.

Apfel-Feigen-Auflauf

Zutaten (für 6 Portionen)

  • 2 Äpfel
  • 100 g Rohrzucker
  • 1/2 TL  Zimt, gemahlen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Butter
  • 6 getrocknete Feigen
  • 3 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Erdnusscreme

Zubereitung

Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Apfelscheiben in 1/8 l Wasser ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten, gut abtropfen lassen. Mit Hälfte des Rohrzuckers, Zimt und Zitronensaft mischen. Äpfel in 6 feuerfeste Förmchen verteilen.

Butter zerlassen, restlichen Rohrzucker darin auflösen, Feigen darin kurz andünsten, dann auf die Apfelstücke geben.

Eiweiße sehr steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Erdnussmus unterheben. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Tupfen auf das Obst spritzen, dann im vorgeheizten Backofen bei 200-250 °C ca. 15 Minuten überbacken.

PAMK Weihnachten 2014: Fudgie-Nuts

Von meiner Tauschpartnerin der PAMK Weihnachtsaktion 2013 habe ich ganz viele Köstlichkeiten erhalten. So u.a. Glühweinsirup, Butterplätzchen uuuuund Erdnuss-Stangen. Und diese Erdnuss-Stangen waren so süß, karamellig und fudgie, dass ich sie unbedingt dieses Jahr selber machen wollte. Und weil man Gutes immer teilen sollte, bekommt meine diesjährige Tauschpartnerin auch welche von mir.

Erdnuss-Stangen

Erdnuss-Stangen

Zutaten

  • 190g Butter
  • 260g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 180g Mehl
  • 150g Sahne
  • 150g Honig
  • 400g Erdnüsse (geröstet & gesalzen)

 

Zubereitung

Für den Boden 150g Tucker und Eigelb mit dem Mehl verkneten. Den glatten Teig in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde kalt stellen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Rechteckige Auflaufform (20×30 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig ausrollen und hineinlegen. Mit der Gabel einstechen und 9-11 Min. backen.

Restliche Butter, Zucker, Sahne und Honig aufkochen und 10 Min. köcheln lassen. Erdnüsse einrühren. Alles auf dem Teig verstreichen und 12-15 Min. backen. Über Nacht fest werden lassen.