Geile Mischung

Das war einer der Kommentare zur Torte die ich gestern auf eine Feier von Freunden mitgebracht habe. Und ich bin genau der gleichen Meinung. Mohn und Zitrone harmonieren wunderbar und sind frisch und leicht für sommerliche Partys. Zudem ist das Rezept sehr unkompliziert und ihr benötigt relativ wenig Zutaten. D.h. sie kann auch relativ spontan am Vorabend gemacht werden.

Zitronen-Mohn-Torte

Zutaten:

Böden (24er Springform):

  • 6 Eier
  • 150g Mehl
  • 150g Zucker
  • 105g Stärke
  • 3 TL Backpulver
  • 6 EL Mohn
  • 1 Prise Salz

Füllung & Deko:

  • 500g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 100g Puderzucker
  • 200g Lemoncurd
  • 1,5 TL Kukuma
  • dünne Scheiben einer Biozitrone
  • etwas Mohn
  • etwas Lomoncurd

 

Zubereitung:

Ofen auf 80 Grad Umluft vorheizen.

Alle Zutaten für die Böden zu einem cremigen Teig verrühren. Dann in drei gleich großen Schüssel füllen, damit später drei Böden gebacken werden können. Teig für einen Boden in die Springform geben und ca. 5 Minuten backen. Aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Für die zwei anderen Böden wiederholen.

Wenn die Böden abgekühlt sind, die Füllung machen. Dazu den Quark, die Mascarpone und den Puderzucker verrühren. Ca. eine Schöpfkelle der Füllung in eine kleine Schüssel geben und für die Deko beiseite stellen. In den großen Rest den Lemoncurd und das Kurkumapulver geben. Wer will kann auch noch frischen Zitronenabrieb hinzugeben.

Jetzt wird die Torte gestapelt. Den ersten Boden in einen Tortenring geben, dann etwas weniger als die Hälfte der Zitronencreme darauf geben und den zweiten Boden darauf legen. Wiederholen. Den Rest der Zitronencreme auf dem obersten Deckel verstreichen.

Die Torte dann für mindestens eine Stunde oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Tortenring entfernen und mit der weißen Creme die Torte einstreichen. Den Mohn darüber streuen und etwas Lemoncurd darüber „klecksen“. Dann oben die Torte mt den Zitronenscheiben dekorieren. Die Torte bis zum großen Auftritt in den Kühlschrank stellen. Mmmmmmh.

Werbeanzeigen

Total unterschätzt

… habe ich zum einen die Zeit seit meinem letzten Post. Ist ja doch schon ein halbes Jahr her. Gekocht und neue Rezepte ausprobiert hab ich natürlich, aber irgendwie war nie die Zeit sich hinzusetzen und alles aufzuschreiben. Der zweite Grund, warum dieser Post die Überschrift „total unterschätzt“ trägt, ist, dass die Hauptzutat ein Gemüse ist, das eher selten im Fokus steht: der Blumenkohl. Und ich finde, völlig zu unrecht. Also hier ein Rezept für einen sommerlichen lauwarmen Salat, den man solo oder als Beilage genießen kann.

Blumenkohl-Linsen-Salat mit Zitronen-Kapern-Vinaigrette

Blumenkohl-Linsen-Salat

Zutaten (2 Portionen):

  • Kleiner Blumenkohl
  • 75g Beluga-Linsen
  • eine Zitrone (Saft & Abrieb)
  • 1 TL Kapern (aus dem Glas)
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL gehackter Dill
  • 20g Mandelsplitter
  • kleine rote Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 220 Grad (Umluft) vorheizen. Die Linsen in 200ml Wasser für ca. 30 Minuten kochen bis sie weich sind. Währenddessen den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Die Röschen in einer Schüssel mit 1-2 EL Olivenöl vermischen. Dann auf einem Blech verteilen und für 20-25 Minuten rösten. Nach ca. der Hälfte der Zeit wenden.

Für die Vinaigrette den Saft der Zitrone, deren Abrieb, die Kapern, den Senf, 2 EL Olivenöl und den Dill vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn die Linsen weich sind, das Wasser abschütten und auskühlen lassen. Auch den gerösteten Blumenkohl abkühlen lassen.

Die Mandelsplitter in einer Pfanne anrösten und die Zwiebel in Würfel schneiden.

Linsen und Blumenkohl auf einem Teller verteilen. Mandelsplitter und Zwiebel darüber geben und dann die Vinaigrette darauf verteilen.

 

Bee loved

Bei uns in Bayern war die letzten zwei Wochen die Eintragefrist für das Volksbegehren Artenvielfalt auch bekannt unter „Rettet die Bienen!“. Seit heute steht das Endergebnis fest: 18,4 Prozent! Also deutlich mehr als die geforderten 10 Prozent. Damit sind die Bienen und die anderen Tiere, Pflanzen und Co. zwar noch nicht gerettet, aber der Anfang ist gemacht. Und was hat das jetzt alles mit meinem heutigen Rezept zu tun? Ich habe meinen Kollegen zur Feier heute Bienenstich-Muffins mitgebracht (der Erfolg stand ja schon seit Dienstag fest). Der Honig darin wurde übrigens von oberpfälzer Bienen gesponsert, denen es bei der Imkerin, einer Nachbarin meiner Eltern, sehr gut geht.

PS: Der Heilige Valentin ist nicht nur der Schutzpatron der Liebenden, sondern auch der Imker. So schließt sich der Kreis 😉

 

Bienenstich-Muffins

Bienenstich_Muffins

Zutaten (12 Stück):

Mandeldeckel:

  • 40 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 EL Honig
  • 50 g Sahne

Muffinteig:

  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 150 g Mandelblättchen
  • 2 Eier
  • 300 g saure Sahne

Füllung:

  • 400 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 80 g weiche Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 2 EL Amaretto

 

Zubereitung:

Für den Mandeldeckel die Butter, den Zucker und den Honig in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Dann zu den Mandelblättchen geben und vermengen.

Den Herd auf 180 Grad (Umluft) vorheizen und das Muffinblech mit Förmchen auslegen.

Für den Muffinteig das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver vermischen.

Die weiche Butter im Mixer cremig rühren und den Zucker langsam reinrieseln lassen. Dann nach und nach die Eier und die saure Sahne einrühren. Zum Schluss die Mehlmischung langsam unterrühren.

Den Muffinteig in die Förmchen geben und die Mandelmasse für den Deckel darauf geben.

Alles 20-25 Minuten backen.

Während die Muffins auskühlen kann die Füllung vorbereiten. Hierzu aus der Milch,  dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver einen Pudding kochen wie auf der Packung beschrieben.

Den Pudding auskühlen lassen und immer wieder umrühren damit sich keine Haut bildet.

Die Butter und den Butterzucker cremig rühren und den kalten Pudding sowie den Amaretto unterrühren.

Den Deckel von den Muffins schneiden und je einen Esslöffel der Füllung auf den unteren Teil des Muffins geben und den Deckel wieder daraufsetzen.

Winter-Kartoffel-Curry

Nein das wird jetzt kein Krimi-Beitrag. Bei dem Rezept, dass ich euch heute präsentiere ist niemand zu Schaden gekommen, Nicht mal ein Tier, denn es ist vegan. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Original Indisch“ von Meera Sodha. Ich habe es zu Weihnachten bekommen und bin gerade dabei mich einmal quer durch zu kochen. Das tolle bei dem Rezept ist, dass man das ich die Zutaten eigentlich immer zuhause habe und es somit auch kochen kann, wenn ich mal nicht zum Einkaufen kommen. Und ich kann endlich meinen großen Vorrat an Senfsamen aufbrauchen 😉

Kartoffel Curry

Kartoffel-Curry.JPG

Zutaten (4 Portionen):

  • 6 große Kartoffeln
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Stück Ingwer ca. 3 cm, geschält und gerieben
  • 1 Dose Tomaten
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 2 TL gemahlenen Koriander
  • 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 400ml Wasser

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in 2-3cm große Würfel schneiden.

Öl in einem Top erhitzen und die Senf- und Kreuzkümmelsamen darin bei mittlerer Hitze anrösten. Wenn die Samen zu platzen beginnen, den Ingwer hinzugeben und anbraten. Dann die Tomaten hinzugeben. Alles ca. 10 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren.

Dan die restlichen Gewürze unterrühren und mit 200ml Wasser auffüllen. Die Kartoffeln hinzugeben. Alles köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind (ca. 15 Minuten).

Abschmecken und mit Reis servieren.

 

Rot, rot, rot, …

… sind alle meine Nudeln. Aber auch meiner Finger waren sehr rot nachdem ich die roten Zwiebeln und die rote Beete für mein heutiges Rezept geschnitten hatte. Aber keine Sorge, ich habe mir nicht weh getan, die beiden Zutaten färben nur ziemlich ab. Eigentlich wollte ich weit vor Weihnachten noch ein paar Kürbisrezepte posten. Gekocht bzw. gebacken habe ich auch… leider sind mir die Bilder abhanden gekommen und ohne Bilder ist ein Rezept nur halb so schön. Deshalb jetzt im neuen Jahr was farbiges für euch.

Rote-Beete-Pasta mit Kapern

rote-beete-pasta

Zutaten (2 Portionen):

  • eine rote Zwiebel
  • 4 geschälte und gekochte roten Beete Knollen
  • 1/2 TL Thymian
  • 1 kleine Chilischote
  • 250g Penne, Farfalle etc.
  • 2 TL Kapern
  • 2 TL Kapernsud
  • 2 TL Parmesan
  • Öl, Salz zum Abschmecken
  • Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung:

Zwiebel in feine Scheiben schneiden und in etwas heißem Öl für ca. zwei Minuten anbraten. Die rote Beete klein raspeln und zu den Zwiebeln geben. Mit Thymian und der Chili würzen und ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Währenddessen die Nudeln kochen in genügend Wasser. Kurz vor Ende ca. 200ml Nudelwasser abschöpfen und zusammen mit dem Kapernsud zur Rote-Beete-Soße geben.

Nudeln abgießen. Die Nudeln unter die Soße geben und die Kapern sowie den Parmesan unterrühren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Parmesan bestreuen.

 

Im Kürbis-Rausch – Teil 1

Und schon wieder ist es Herbst und schon wieder ist die Kürbiszeit da. Wenn ihr meine Posts der letzten Jahre verfolgt habt, dann sind euch schon die einen oder anderen Kürbis-Rezepte untergekommen. Ich hoffe ich wiederhole mich also nicht allzu sehr. In meinem jährlichen Kürbisrausch habe ich viele altbewährte Rezepte gemacht: Kürbisrisotto, Kürbisbrot etc. Und ich habe auch neue Rezepte ausprobiert. Die besten zwei gibt es in Teil 1 und Teil 2 meines Posts.

Kürbis-Quiche

Kürbis-Quiche

Zutaten:

Boden:

  • 250 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 2 EL Apfelessig

 

Füllung:

  • 1 Hokkaidokürbis (ca. 900 g)
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln (1x weiß, 1x rot)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
  • 1 großer säuerlicher Apfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Butter
  • 1 TL ganzer Kreuzkümmel
  • 1–2 TL Currypulver
  • 1 Bund Koriandergrün
  • 3 Eier
  • 250 g Sahne
  • 2 EL Kürbiskerne

 

Zubereitung:

Die Butter für den Boden in Flöckchen schneiden. Das Mehl mit 1/2 TL Salz mischen. Die Butter darauf geben und verkneten. Das Ei und den Essig dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und im Kühlschrank ca. 30 Min. ruhen lassen.

Für die Füllung den Kürbis vierteln, Kerne entfernen und Fasern herauskratzen. Die Viertel fein raspeln. Lauch putzen, längs halbieren und gründlich waschen, zuerst längs in schmale Streifen und diese in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und würfeln. Den Apfel vierteln und grob raspeln und sofort mit dem Zitronensaft mischen.

Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Lauch und Kreuzkümmel darin bei mittlerer Hitze anbraten. Kürbis unterrühren und alles mit 1 TL Curry, Salz und Pfeffer würzen. Unter Rühren ca. 5 Minuten dünsten, vom Herd nehmen und den Apfel unterrühren. Koriander waschen, und die Blätter fein hacken und unter die Füllung mischen. Eier und Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen.

Den Backofen auf 200° vorheizen, die Form einfetten. Mit dem Teig den Boden und den Rand einer Springform (28cm Durchmesser) auskleiden. Die Füllung mit zwei Dritteln der Sahnemasse mischen und auf dem Teig verteilen. Restliche Sahnemasse darüber gießen und Kürbiskerne aufstreuen. Die Quiche im Ofen (Mitte) in 40–50 Min. goldbraun backen. Schmeckt war und kalt.

 

leckers Schneckerl

Da die letzten Tage das Wetter schon sehr herbstlich war, habe ich wieder Lust auf’s Backen bekommen. Die letzten paar Wochen wäre man dabei ja eher geschmolzen. Und da passt es für dieses Rezept ganz gut, dass die Zwetschgenernte dieses Jahr reichlich ausgefallen ist und ich am letzten Wochenende schon fleißig Marmelade daraus gekocht habe.

Schnecken-Muffins

Schnecken-Muffins

Zutaten (12 Stück):

  • 250g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 Eigelb (bei der doppelten Menge das ganze Ei nehmen)
  • 250g Magerquark
  • 4 EL Öl
  • 80g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 450g Tomaten-Zwetschgen-Marmelade (Originalrezept: Pflaumenmus)
  • eine Handvoll frische Zwetschgen in kleine Würfel geschnitten
  • 50g Walnüsse gehackt

 

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Ei mit Quark, Öl, Salz und Zucker vermischen. Mehl und Backpulver vermengen und unter die restlichen Zutaten unterkneten.

Den Teig halbieren und jede Hälfte in ein etwa 20x30cm großes Rechteck ausrollen. Diese jeweils mit Pflaumenmus bestreichen und mit den Pflaumen und den Walnüssen bestreuen.

Von der schmalen Seite her aufrollen und jede Rolle in je 6 Röllchen schneiden. Die Röllchen in ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech setzen und für je 25 Minuten backen lassen.

 

Manchmal passt alles

Gestern bin ich beim Wochenendeinkauf irgendwie über den Fenchel „gestolpert“ und dachte mir, damit muss ich mal wieder kochen. D.h. erstmal eine Knolle in den Einkaufskorb gepackt, ohne wirkliches Rezept im Kopf. Zuhause angekommen, habe ich dann nach neuen Rezepten für Fenchel gesucht. Meist findet man Rezepte wofür man noch einiges kaufen müsste und kann es dann erstmal nicht kochen. Also hatte ich mich eher darauf eingestellt, dass der Fenchel ein paar Tage in meiner Küche liegt und auf seinen Auftritt wartet. Aber dieses Mal habe ich ein Rezept mit gedämpften Fisch gefunden, für das ich alles zuhause hatte inkl. Fenchel. Manchmal passt eben alles 🙂

Fenchelgemüse und Fisch mit Oliventapenade

Fenchelgemüse mit Fisch

Zutaten (2 Portionen):

Oliventapenade:

  • ca. 15 schwarze kernlose Oliven
  • ein Stängel Rosmarin
  • 3 Sardellenfilets
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen

Fenchelgemüse:

  • eine Fenchelknole
  • 8-12 Kirschtomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große gewürfelte Tomate
  • weißer Balsamico

Fisch:

  • 400g Kabeljau

 

Zubereitung:

Für die Oliventapenade alle Zutaten miteinander pürieren und zur Seite stellen. Wer mehr Tapenade macht, kann sie in den folgenden Tagen noch auf Brot und Co. genießen.

Um den Fisch zu dämpfen Wasser in einem Topf aufsetzen und Dämpfkörbchen aus Bambus darauf setzen. Den Boden des Körbchen mit Backpapier auslegen, dass man vorher nass gemacht hat.

Für das Fenchelgemüse von der Fenchelknolle die Stängel und den Strunk entfernen und den Rest in dünne Streifen schneiden. Die Blätter kann man für die Deko verwenden. Die größeren Kirschtomaten halbieren und die Knoblauch kleinschneiden.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und den Fenchel, die Kirschtomaten und den Knoblauch darin ca. 3 Minuten anbraten.

Während der Fenchel anbrät, den Fisch abtupfen und mit Salz würzen. Dann, wenn das Wasser zum Dämpfen köchelt, den Fisch ins Körbchen geben und 5-8 Minuten dämpfen.

Das Fenchelgemüse mit dem Balsamicoessig und der Tomatenstückchen ablöschen und ca. 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Wenn Fisch und Gemüse fertig sind. Erst das Gemüse auf einen Teller geben, Fisch darauf anrichten und obendrauf die Tapenade verteilen.

Aus eigenem Anbau

Heute möchte ich mal kein Rezept mit euch teilen, sondern euch ein paar Einsichten in meinen Garten über den Dächern von München geben. Auf meiner kleinen Dachterrasse grünen, blühen und reifen die Pflanzen bzw. Früchte um die Wette.

Dieses Jahr habe ich eine besonders große Ernte bei den Tomaten (hier habe ich vier Pflanzen von drei verschiedenen Sorten). Heute gab es als Abendessen Tomaten mit Feta und Basilikum (auch aus eigener Zucht). Die Sorte sollte eigentlich kleine Früchte tragen, die eher schwarz mit Streifen ist (Black Zebra). Diese Pflanze ist aber irgendwie mutiert und trägt jetzt große Früchte mit sehr dunklem Fruchtfleisch und tollem süßlichen Geschmack.

tomatenernte1.jpg

 

Was ich euch neben der Tomatenzucht in Kübeln und Eimern auch noch empfehlen kann, sind Zitronengurken. Die gedeihen auch auf dem Balkon, haben etwa faustgroße gelbe, kugelige Früchte und schmecken sehr gut. Da sie sich mit dem Reifen Gelb färben, weiß man auch wann sie reif sind. Im Bild unten seht ihr eine noch nicht reife Gurke. Und keine Sorge, die etwas stachelige Oberfläche verschwindet bis die Frucht reif ist.

Zitronengurke.JPG

Last but not least, zeigt das dritte Foto eine  Ausschnitt aus meiner Kräuterecke. Ich habe dort mehrjährige Kräuter wie Minze, Lavendel oder Rosmarin, die ich auch schon seit Jahren habe. Aber auch welche die ich jedes Jahr aus den Samen vom Vorjahr ziehe: Koriander, Basilikum (kommt in manchen Töpfen auch schon von alleine), Kapuzinerkresse, Dill. Dieses Jahr habe ich neu Salbei und echte Kamille hinzugenommen. Mal sehen, was nächste Jahr noch kommt.
Kräuter

Wenn ich jetzt noch für den Rest des Sommers mit Gießen, Düngen, Jäten und Ernten nachkomme, dann wird es ein sehr ertragreiches Jahr. 🙂

Schwarz – Rot – Gold

Klar bin ich auch dieses Mal wieder dabei beim WM-Schauen, Mitfiebern und Mittippen. Und am meisten macht es Spaß die Spiele unserer Nationalmannschaft zusammen mit anderen zu schauen. Am besten noch mit den richtigen Snacks. Passend für alles was auf den Grill kommt oder aus einer Chipstüte, hier drei Dips in Schwarz, Rot und Gold/Gelb.

Schwarz-Rot-Gold-Dip1

Schwarzer Oliven Dip

Zutaten:

  • 150g schwarze Oliven ohne Stein
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Thymian (kleingehackt)

Zubereitung:

Oliven pürieren und mit den restlichen Zutaten verrühren.

Roter Tomaten Dip

Zutaten:

  • 150 ml Sahne
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Ketchup
  • 1 TL Harissa
  • gehackte getrocknete Tomaten, frische Tomaten & Basilikum nach Belieben

Zubereitung:

Sahne steif schlagen und mit den restlichen Zutaten vermischen.

Gelber Mango-Curry Dip

Zutaten:

  • 1/2 Mango
  • 100g Frischkäse
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 TL Olivenöl

Zubereitung:

Mango pürieren und mit den restlichen Zutaten vermischen.