Bevor sie wieder vorbei ist

… die Spargelzeit.

Heute präsentiere ich euch eines meiner Lieblingsessen, Risotto. Ich liebe die Konsistenz eines gut gekochten Risottos (leider noch nie im Restaurant eines bekommen). Und ich liebe es Risotto zu kochen, am liebsten mit Freunden zusammen. Da bekommt das Risotto ein Schlückchen Wein, dann der Koch, dann das Risotto… Das schöne am Risotto ist, dass man es mit saisonalen Zutaten immer wieder abwandeln kann. So mache ich im Herbst gerne Kürbisrisotto, Pilzrisotto mit getrockneten Pilzen geht immer und jetzt zur Spargelzeit gibt es natürlich ein Spargelrisotto. Da ich Risotto immer nach Gefühl koche, hier nur die wichtigsten Eck-Daten:

Spargelrisotto

Spargelrisotto.JPG

Zutaten (für 4 Portionen):

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 250g Risottoreis
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Flasche Weißwein 😉
  • grüner Spargel
  • Parmesan

Zubereitung:

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im heißen Öl anbraten bis sie glasig ist. Dann den Risottoreis hinzugeben und kurz anbraten. Mit Weißwein ablöschen.

Jetzt beginnt der anstrengende Teil. Immer wieder umrühren und Gemüsebrühe hinzugeben und wieder umrühren. Die Reis-Zweibel-Masse muss immer gerade so mit Flüssigkeit bedeckt sein und darf nicht anbraten. So lange Flüssigkeit hinzugeben bis der Reis weich ist.

Den Spargel in kleine Stücke schneiden und zum Risotto geben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Parmesan kleinhobeln und unter die Masse rühren. Es sollte so viel Parmesan sein, dass das Risotto schön „schlunzig“ wird. Am Schluss noch etwas Weißwein unterrühren. Mit Parmesan bestreuen und sevieren.

 

 

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Rachel in meiner Küche

Gestern bin ich beim Zappen bei Rachel Khoo’s Kochsendung „London in meiner Küche“ hängen geblieben. Sie hat da nicht etwa eine kulinarische Version von Fish and Chips gekocht, sondern ein Rezept ihrer österreichischen Großmutter, nämlich Spätzle (wobei ich Spätzle eher als schwäbische Spezialität sehen würde). Sie hat dies mit einer solchen Leichtigkeit und Einfachheit gemacht, dass ich mir dachte, dass Spätzle gar nicht so schwer sind, wie ich immer gedacht habe. Und da die Spätzle dank der Petersilie auch noch grün sind, war ich sofort Feuer und Flamme. Also hier sind sie:

Kräuterspätzle mit Zwiebelspalten

Kräuterspätzle

Zutaten für 4 Personen:
(wären bei Rachel Khoo 8 Portionen, aber sie kennt den bayerischen Hunger nicht)

  • 9 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Schalotten
  • 160g Butter
  • 4 Eier
  • eine Hand voll Petersilie oder Rucola
  • 480g Mehl
  • 360g Parmesan
  • eine Hand voll Kräuter nach Belieben (Petersilie, Oregano, Basilikum, Thymian…)
  • Butter für die Pfanne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Zwiebeln vierteln und noch mit der Schale nach unten zusammen mit den Knoblauchzehen für 30 Minuten in den Backofen schieben. Danach abkühlen lassen

Schalotten und Petersilie (Rucola) kleinschneiden und zusammen mit den Eiern, der Butter und etwas Salz und Pfeffer pürieren bis eine homogene Masse entsteht. Danach das Mehl unterrühren.

Wasser mit Salz zum Kochen bringen und den Spätzleteig durch ein Spätzlesieb oder ein Sieb mit sehr großen Löchern mit einem Spatel streichen. Ich habe meine Kartoffelreibe einfach umgedreht, dadurch sind ganz kleine Spätzle entstanden. Wenn die Spätzle oben schwimmen, dann sind sie fertig (nach ca. 2 Minuten Kochen).

De Spätzle abseihen. In eine Pfanne einen Löffel voll Butter geben, die gebackenen Knoblauchzehen hineinpressen und die Spätzle drin schwenken. Den Käse reiben und die weiteren Kräuter hacken und über die Spätzle geben. Die Zwiebel von der Schale befreien und die Spalten auseinanderziehen. Die Zwiebeln auch in die Pfanne geben und alles verrühren, bis der Käse geschmolzen ist.

 

Ricotta rapido

Habe mal wieder in meinem „Jamies 15 Minute Küche“ – Buch gestöbert und passend für meinen Italientrip ein kleines Rezept gefunden.

PS: Bei mir hat es dann doch 40 Minuten gedauert alles zu kochen (und da fehlt noch der Abwasch),

Ricottaküchlein mit Tomatensauce

Ricottaküchlein

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 großes Ei
  • 400g Ricotta
  • Muskatnuss
  • 1 Zitrone
  • 40g Parmesan
  • 1 geh. EL Mehl
  • 25g getrocknete Steinpilze
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 2 Knoblauchzehen
  • 700g passierte Tomaten
  • 8 schwarze Oliven

Zubreitung:

Steinpilze in einem Becher mit kochendem Wasser übergießen. Ei und Ricotta in einer Schüssel vermengen. 1/4 Muskatnuss, Zitronenschale und Parmesan darüberreiben, das Mehl hinzufügen und die Zutaten kräftig verrühren. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und mit einem Esslöffel acht Klößchen abstechen und goldbraun braten.

Olivenöl in einen Schmortopf geben, die Chilischot hineinkrümeln und den Knoblauch dazupressen. Pilze fein hacken und mit der Hälfte des Einweichwassers un den Tomaten in den Schmortopf geben und zum Kochen bringen. Oliven hacken und dazu geben.

Der Rest vom Wochenende

Resteverwertung klingt erst mal nicht so lecker, aber ich habe mit kreativer Zutatenkombination schon viele schöne Dinge gezaubert, di auch noch lecker schmecken. Hier die neueste Kreation:

Mini-Erbsenquiche

Hochzeitsvideo 001

Zutaten für 6 Stück:

  • Tiefkühlblätterteig
  • 100g Tiefkühlerbsen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • Parmesan
  • 3 EL Joghurt
  • 1 Ei
  • Öl
  • Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und kleinhacken. Dann in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Joghurt, Ei, geriebenen Parmesan verrühren. Die Erbsen (müssen nicht aufgetaut werden) und die Zwiebeln dazugeben. Die Masse mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Aus dem Blätterteig runde Stücke ausstechen und mit den Fingern etwas dehnen so dass sie die Mulden in einem Muffinblech füllen (nicht ganz vollmachen, die Füllung geht noch hoch). Die Erbsenmasse in die Mulden geben. Das Ganze bei 175 Grad im Ofen so lange backen bis die Quiche oben goldbraun ist.

Zum Streuen zu schade

Parmesansuppe

Hier ein wunderbar einfache Rezept für einer Parmesansuppe. Damit kann man schön die regnerischen Abende genießen. Und auch eine gute Idee, wenn man mal eine Ecke Parmesan übrig hat.

Parmesansuppe

Für 4 Portionen:

Zutaten:

  • 1 große mehlig kochende Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Liter Milch
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100g Parmesan (Randstück)
  • 1 Zweig Rosamrin
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffel, Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Alles in einem Topf im heißen Olivenöl ca. 2 Minuten anschwitzen. Milch und Brühe in den Topf geben und das Ganze aufkochen lassen. Den Parmesan grob in Stücke hacken und in die Suppe geben. Bei schwacher Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

Den Rosamrin abtupfen, die Nadeln hacken und zur Suppe geben. Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und dem geriebenen Parmesan abschmecken.