Ich liebe Kohlrabi! Teil 4

Neue Fortsetzung der Kohlrabi-Serie. Was eigentlich klar ist, denn letzte Woche war ich wieder dahoam bei der Familie und habe mir neben frischen Eiern von glücklichen Hühnern auch wieder Kohlrabi eingepackt. Heute gibt es einen Gemüsepuffer der herrlich luftig schmeckt und leicht orientalisch angehaucht ist.

Kohlrabi-Karotten-Puffer

Zutaten (für 6-8 Stück):

  • 300 g Kohlrabi (2 mittelgroße)
  • 3 mittelgroße Karotten
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Handvoll Schnittlauch
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 Ei
  • 4-5 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Harissa
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • Oregano
  • Kreuzkümmel
  • Salz

Zubereitung:

Kohlrabi schälen und grob raspeln. Mit einem Teelöffel Salz bestreuen und 10 Minuten ziehen lassen. Währenddessen die Karotten und die Zwiebel grob klein raspeln und die Kräuter hacken.

Die Kohlrabiraspeln auspressen, so dass möglichst wenig Wasser darin bleibt. Alle Zutaten miteinander verkneten und dann 15 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen und aus dem Teig die Puffer formen. Die Puffer dann für 45 Minuten backen und nach ca. 30 Minuten einmal wenden.

Mit Joghurt serviert schmeckt er herrlich.

 

 

 

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Ich liebe Kohlrabi! Teil 3

Letztes Wochenende war ich wieder mal in meiner Oberpfälzer Heimat. Habe kräftig am Gartenteich mitgeholfen und dann auch aus Omas Garten das erste Gemüse mitgenommen. Natürlich waren Kohlrabi mit dabei. 🙂 Jetzt kann ich meine kleine Serie zu diesem Gemüse fortsetzen. Dieses Mal ist es eine Lasagne, die ohne Lasagneplatten auskommt, da ich hierfür Kohlrabi und Zucchini verwendet habe.

Kohlrabi-Zucchini-Lasagne

Kohlrabi-Zucchini-Lasagne

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Kohlrabi
  • 1 Zucchini
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • 100ml Sahne
  • 4 EL Joghurt
  • 1 Ei
  • 1 EL Speisestärke
  • Parmesan
  • Olivenöl
  • Rotwein
  • Oregano, Thymian, Paprikapulver

Zubereitung:

Die Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben hobeln. In Salzwasser bissfest kochen, abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.

Zwiebel in Würfel schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und die Dosentomaten hinzu geben. Mit den Gewürzen abschmecken und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Die Zucchini in dünne Scheiben hobeln. Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Die Sahne, den Joghurt und das Ei verrühren. Die Speisestärke mit 2 EL Wasser verrühren und unter die Sahnemasse rühren.

In einer Auflaufform erst eine Schicht Kohlrabi, dann Tomatensoße, dann Zucchinis und dann die Sahnemasse schichten. (Geht auch in einer anderen Reihenfolge). Den Parmesan darüber reiben. Und für 25-30 Minuten in den Ofen geben.

 

Bevor sie wieder vorbei ist

… die Spargelzeit.

Heute präsentiere ich euch eines meiner Lieblingsessen, Risotto. Ich liebe die Konsistenz eines gut gekochten Risottos (leider noch nie im Restaurant eines bekommen). Und ich liebe es Risotto zu kochen, am liebsten mit Freunden zusammen. Da bekommt das Risotto ein Schlückchen Wein, dann der Koch, dann das Risotto… Das schöne am Risotto ist, dass man es mit saisonalen Zutaten immer wieder abwandeln kann. So mache ich im Herbst gerne Kürbisrisotto, Pilzrisotto mit getrockneten Pilzen geht immer und jetzt zur Spargelzeit gibt es natürlich ein Spargelrisotto. Da ich Risotto immer nach Gefühl koche, hier nur die wichtigsten Eck-Daten:

Spargelrisotto

Spargelrisotto.JPG

Zutaten (für 4 Portionen):

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 250g Risottoreis
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Flasche Weißwein 😉
  • grüner Spargel
  • Parmesan

Zubereitung:

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im heißen Öl anbraten bis sie glasig ist. Dann den Risottoreis hinzugeben und kurz anbraten. Mit Weißwein ablöschen.

Jetzt beginnt der anstrengende Teil. Immer wieder umrühren und Gemüsebrühe hinzugeben und wieder umrühren. Die Reis-Zweibel-Masse muss immer gerade so mit Flüssigkeit bedeckt sein und darf nicht anbraten. So lange Flüssigkeit hinzugeben bis der Reis weich ist.

Den Spargel in kleine Stücke schneiden und zum Risotto geben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Parmesan kleinhobeln und unter die Masse rühren. Es sollte so viel Parmesan sein, dass das Risotto schön „schlunzig“ wird. Am Schluss noch etwas Weißwein unterrühren. Mit Parmesan bestreuen und sevieren.

 

 

Gurkensalat mal anders

In meinem letzten Beitrag habe ich schon meinen Spiralschneider vorgestellt und auch ein Rezept für Zoodles Puttanesca. Heute habe ich eine Variante mit Gurke für euch die den Klassiker Gurkensalat mal etwas anders präsentiert. Also nix wie angespitzt die Gurke.

Gurkensalat mit Avocadopesto

Pesto-Goodles

Zutaten (für 2 Portionen):

  • eine große Salatgurke
  • eine halbe Avocado
  • ein Bund Petersilie
  • ein paar Minzblätter
  • Saft einer Limette
  • 3 TL Mandelsifte
  • 2 TL Olivenöl
  • 150g Fetakäse
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Gurke und den Fetakäse mit einem Zauberstab zu einem Pesto pürieren. Die Gurke zu Goodles (Gurke + Noodles) verarbeiten und den Feta in Würfel schneiden. Alles vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

 

Blumen … kohl für Euch!

Herbstzeit ist Suppenzeit. Deshalb hier für Euch eine Variation einer meiner Lieblingssuppen von dahoam mit der man schön den sonnigen Herbst genießen kann. Und wisst Ihr was? Die Suppe braucht nur ein paar Zutaten und ist deshalb ruckzuck gemacht und bereit zum Genießen.

Blumenkohl-Cheddar-Suppe

Blumenkohl-Cheddar-Suppe (2)

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Blumenkohl ca. 1kg
  • 1,2 Liter Gemüsebrühe
  • 100g Cheddar

Zubereitung:

Zwiebeln würfeln und Blumenkohl in Röschen teilen. Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen und die Zwiebel dazu geben bis sie weich sind. Dann den Blumenkohl zusammen mit der Brühe hinzugeben. Alles zum Kochen bringen ca.15-20 Minuten köcheln lassen bis der Blumenkohl weich ist. Ein paar Röschen zur Deko beiseite legen. Den Käse in Streifen schneiden und in die Suppe geben, alles pürieren.

Ich liebe Kohlrabi! Teil 1

Ein Gemüse, dass ich schon als Kind gerne gegessen habe ist Kohlrabi. Als Kind habe ich ihn immer am liebsten frisch aus Omas Garten roh gegessen und auch jetzt nehme ich mir auf meinen Heimatbesuchen gerne welche wieder mit nach München. Geschält und in Scheiben werden sie dann roh genossen. Und das war es an kulinarischer Raffinesse schon, bisher. Denn jetzt probiere ich verschiedene Gerichte aus um diesem Gemüse etwas Ehre zu erweisen.

Beginnen wir mal mit etwas Einfachem, einer wunderbaren frischen Sommersuppe:

Kohlrabisuppe

Kohlrabisuppe

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 300g Kohlrabi
  • 1 Kartoffel (oder eine große Karotte)
  • 1 Zwiebel
  • 400ml Gemüsebrühe
  • Butter
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • Joghurt

Zubereitung:

Kohlrabi und Kartoffel schälen und würfeln. Die Zwiebel schälen und in  kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit der geschmolzenen Margarine glasig anbraten. Gemüsewürfel hinzufügen, kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles ca. 12-15 Minuten köcheln lassen. Alles fein pürieren. Mit Muskat würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Klecks Joghurt garnieren.

Kicher, kicher

Nein ich habe gerade keinen (schmutzigen) Witz gehört. Ich habe gerade einen meiner Lieblingseintöpfe gekocht. Und eine Hauptzutat ist, ratet mal… Kichererbsen. Wenn man mal nachforscht, woher Kichererbsen ihren Namen haben (danke Internet), wird man zwar feststellen, dass da Nichts zum Kichern ist (hat was mit Latein zu tun), das ist mir aber egal. Ich kichere bzw. lächle trotzdem beim Essen und genieße den Eintopf.

Marokkanischer Kichererbseneintopf

Marokkanischer_Kichererbseneintopf

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 Aubergine
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Harissa
  • 100g rote Linsen
  • 400g Kichererbsen (aus der Dose, abgetropft)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Joghurt
  • Kräuter

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden und in einem Topf mit dem Olivenöl leicht anbraten. Die Aubergine in Würfel schneiden und in den Topfgeben. Rundherum gut anbraten. Rote Linsen und Kichererbsen hinzugeben. Tomatenmark und Harissa einrühren und mit der Brühe aufgießen. Alles 10 Minuten köcheln lassen.

Die Zucchini würfeln, zum Eintopf geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Nach Belieben mit frischen Kräutern wie Koriander, Minze oder Petersilie und Joghurt servieren.

Z-R-P-m-T-M-S

Die Sonne und der Sommer sind wieder da und damit das Sommergemüse. Eines meiner Lieblinge, vor allem wenn es aus dem heimischen Garten kommt, ist Zucchini. Leider sind die Gartenzucchinis noch nicht so weit, daher müssen die vom Gemüseladen ran. Und zwar schnell, leicht und lecker!

Zucchini-Ricotta-Puffer mit Tomaten-Minz-Salat

Z-R-P-m-T-M-S

Zutaten:

  • eine Zucchini
  • 200 Ricotta
  • ein Ei
  • Mehl
  • Salz
  • Tomaten
  • Minze
  • Dill
  • Frühlingszwiebel
  • Essig
  • Öl

Zubereitung:

Zucchini klein reiben und mit dem Ricotta und dem Ei vermengen. So viel Mehl hinzufügen bis die Maße die richtige Konsistenz hat (bei mir waren es vier Esslöffel). Mit Salz würzen. Mit einem Esslöffel kleine Portionen abtteilen und diese in einer Pfanne mit Öl zu Puffern braten.

Währenddessen die Tomaten und die Frühlingszwiebeln klein schneiden, Minze und Dill zupfen. Alles mit Essig, Öl und Salz abschmecken.

Ein Hauch von Pink

„Kind, iss die Rote Beete, die ist gesund und hat viel Eisen!“ Und da saß ich dann vor meinem Rote-Beete-Salat und habe mir Strategien überlegt um dieses rote Ding nicht essen zu müssen. Was im Klartext heißt: ich habe Rote Beete als Kind gehasst. Aber Mama hatte wie immer Recht, dann Rote Beete ist wirklich gesund (eine Portion Rote Bete (200 g, roh) enthält etwa 15 % der empfohlenen Tagesmenge an Eisen und mehr als 40 % der pro Tag empfohlenen Folsäuremenge, um mal klug zu sch…) und wenn man mal erkennt, dass es Rote Beete nicht nur als Salat aus dem Glas gibt, dann schmeckt sie auch. Hier also meine aktuelles Rote Beete Lieblingsrezept, ideal für den Sommer:

Lauwarme Rote-Beete-Suppe

Rote-Beete Suppe

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Zwiebeln
  • 200g Kartoffeln
  • 500g Rote Beete
  • 175ml Gemüsebrühe
  • 100ml Limettensaft
  • 1000ml Buttermilch
  • Dill
  • saure Sahne oder Naturjoghurt

Zubereitung:

Zwiebeln kleinhacken und in etwas Olivenöl andünsten. Kartoffeln und Rote Beete grob in Stücke schneiden. Zu den Zwiebeln gießen und ca. 3 Minuten anbraten. Die Brühe hinzugießen und 15-20 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und alles klein pürieren. Noch den Limettensaft und die Buttermilch hinzugießen und unterrühren. Klacks saure Sahne oder Joghurt drauf und mit Dill garnieren. Fertig.

Sonnenscheinteller

Als kleiner Vorbereitung für das kommende Wochenende mit Bomben-Wetter, packe ich mir den Sonnenschein auf den Teller. Die orangen Süßkartoffeln und die gelbe Paprika strahlen dabei um die Wette und der Feta-Käse, die Gewürze und der Joghurt geben den Kick. Also als Sommerabend-Rezept oder Idee beim Grillen sehr zu empfehlen! Und es ist auch noch so einfach!

Gebackene Süßkartoffeln mit Feta-Salat

 Sonnenscheinteller

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 200g Fetakäse
  • 1 gelbe Paprika
  • 1/2 Zwiebel (weiß oder rot)
  • eine Handvoll Oliven
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Salz
  • Joghurt oder saure Sahne

 

Zubereitung:

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Süßkartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech legen und 45 – 60 Minuten backen. Währenddessen alle anderen Zutaten bis auf den Joghurt kleinschneiden, auspressen etc. und vermengen. Danach in den Kühlschrank stellen so dass der Salat ziehen kann.

Ist die Süßkartoffel weich, in der Mitte durchschneiden und den Salat sowie den Joghurt darüber geben.