Hasenfutter auf italienisch

Habe mal wieder den Nudelaufsatz für meine Kitchen Aid ausgepackt um Pasta selber zu machen. Als Soße gibt es dazu schnell zubereitetes Pesto mit Rucola (erinnert mich immer an Löwenzahn und deshalb Hasenfutter) und Haselnusskernen.

Rucola-Haselnuss-Pesto mit selbstgemachter Pasta

Rucola-Haselnuss-Pesto

Zutaten (4 Portionen):

  • 200g Mehl
  • 200g Hartweizengrieß
  • 200ml Wasser
  • 1 Handvoll Haselnusskerne
  • 1 Bund Rucola
  • 2-3 EL Rapsöl
  • 2-3 TL Meersalz

Zubereitung:

Mehl, Hartweizengrieß und Wasser zu einem Pastateig verkneten und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. (Grundteig auch für Ravioli)

Backofen auf 100 Grad vorheizen. Die Haselnüsse mit etwas Öl beträufeln und auf einem Backpapier für 10-15 Minuten in den Backofen. Den Rucola in kochendem Wasser kurz blanchieren. Wenn die Haselnüsse geröstet sind zusammen mit dem Rucola, dem Öl und dem Salz pürieren.

Pastateig ausrollen und Nudeln schneiden und in kochendem Wasser kurz kochen.

Abgetropfte Pasta mit dem Pesto vermischen, frischen Rucola darüber streuen und genießen.

 

 

 

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Wenn die Milchmädchenrechnung nicht aufgeht

Kleiner Nachtrag für den Beitrag Milchmädchenrechnungen: Wenn bei euch die Rechnung nicht auf geht, da ihr veganer seid, keine Milchprodukte vertragt oder einfach keine Milchmädchenkondensmilch findet, dann macht doch einfach schnelles Fruchteis auf Basis von gefrorenem Obst

Pfirsich-Bananen-Himbeer-Eis

Pfirsich-Banane-Himbeer-Eis

Zutaten:

  • 2 ein Scheiben geschnittene gefrorene Bananen
  • 2 Pfirsiche
  • 1 Handvoll gefrorene Himbeeren

Zubereitung:

Alles mit den Mixer zu einem cremigen Eis pürieren und gleich genießen.

 

 

 

Ein Hauch von Sommer

Also bevor jetzt alle denken, ich wäre Veganerin geworden, nein dem ist nicht so. Ich gehöre immer noch zur Kategorie der Allesfresser.

Allerdings finde ich momentan vegane Rezepte sehr spannend, die ohne Ersatzmittel auskommen und das nutzen, was schon in meiner Küche vorhanden ist. Und für alle, die veganem Essen noch skeptisch gegenüber stehen: Wie ihr unter „zufällig vegan“ sehen könnt, geht vegan auch einfach und lecker.

Und wer immer noch nicht überzeugt ist, der probiert das folgende Rezept für köstliche Gugl mit einem Hauch von Südsee.

Kokos-Limetten-Gugl

Kokos-Limetten-Gugl

Zutaten (für einen großen Gugelhupf oder 8 Midi-Gugl):

  • 300g Zucker
  • 150ml Rapsöl
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 60 ml Limettensaft
  • 3 TL Limettenzesten
  • 2 TL Vanillezucker
  • 300g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 120g Kokosflocken

Für den Zuckerguss:

  • Puderzucker
  • Limettensaft
  • Lebensmittelfarbe
  • Kokosflocken
  • Limettenzesten

 

Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Zucker, Rapsöl, Kokosmilch, Limettensaft, Limettenzesten und Vanillezucker in einer Schüssel gut verrühren.

In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

Dann die Mehl Mischung löffelweise unter die „nasse“ Mischung rühren, so dass keine Klumpen entstehen. Am Schluss noch die Kokosflocken unterrühren.

Teig in die mit Rapsöl gefettete(n) und bemehlte(n) Form(en) gießen. Bei der großen Form eine Stunde backen. Bei meinen kleinen Formen haben die Gugl 30 Minuten gebraucht. Einfach mit Stäbchenprobe testen wann es passt.

Für den Zuckerguss Puderzucker mit etwas übriggebliebenen Limettensaft verrühren bis die Konsistenz stimmt und dann einfärben in Limettengrün. Über die Gugl gießen und mit Kokosflocken und Limettenzesten bestreuen.

Schlechtes Wetter vs. guter Kuchen

Der April, der macht was er will und anscheinend will er jetzt wieder Winter. Und dabei hatte ich doch schon alle Wintersachen weggepackt und mich auf Rhabarber, Erdbeeren und Spargel gefreut. Aber bei diesem Wetter muss was warmes, zimtiges her. Also habe ich meine neue Tarte-Form mit einem lauwarmen Apfelkuchen eingeweiht.

Apfel-Zimt-Streuselkuchen

Zutaten:

Boden:

  • 125g Margarine (mit der richtigen Sorte ist de Kuchen sogar was für Veganer)
  • 200g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Backpulver

Füllung:

  • 2 mittelgroße Äpfel
  • 3 EL Apfelmus

Zimtstreusel:

  • 75g Mehl
  • 40g Margarine
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Für den Boden die oben angegebene Mengen Mehl, Zucker, Vanillezucker und Backpulver vermischen. Dann mit der in Stücke geschnittenen Margarine und 60ml Wasser zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine Folie wickeln und für ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Zutaten für die Zimtstreusel verkneten und auch kalt stellen.

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Äpfel in dünne Scheiben schneiden und das Apfelmus erwärmen.

Tarteform mit Margarine einfetten und bemehlen. Den Boden in die Form geben und schön gleichmäßig in der Form andrücken und schön die Ränder hochdrücken. Äpfel auf den Boden schichten. Das warme Mus über den Äpfeln verteilen und die Streusel darüber streuen.

Den Kuchen auf der unteren Schiene ca. 40 Minuten backen und am besten lauwarm genießen.

 

 

Unter..äh…über Dampf

Ein weiteres Weihnachtsgeschenk für mich waren dieses Jahr Bambuskörbchen zum Dämpfen von Essen. Ich habe die Version mit zwei Körbchen und einem Deckel bekommen, so dass man auch stapeln kann. Und da die Körbchen aus der asiatischen Küche kommen, habe ich erstmal hierzu Rezepte ausprobiert. Für Euch gibt es heute das Rezept für gedämpfte Brötchen, die als Beilage oder auch alleine genossen werden können.

gedämpfte Brötchen mit Frühlingszwiebeln = Hua Juan

Hua Juan.jpg

Zutaten für 8 Brötchen:

  • 250g Mehl
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Öl (z.B. Rapsöl)
  • 1/2 EL Trockenhefe
  • 1/2 EL Zucker
  • 8 Frühlingszwiebel
  • 3 EL Sesamöl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker

Zubereitung:

Die Hefe zusammen mit dem lauwarmen Wasser und 1/2 EL Zucker auflösen. Dann das Mehl und das Öl hinzu geben und alles kneten bis ein glatter Teig entsteht. Den Teigklumpen mit etwas Öl einreiben und für eine halbe Stunde an einen warmen Ort stehen damit der Teig aufgehen kann.

Danach das Backpulver hinzufügen und alles nochmal durchkneten.

Während der Teig wieder etwas ruht die Frühlingszwiebeln fein schneiden. (Ich schneide immer nur bis ca. 4 cm über der Wurzelknolle und stelle den Rest ins eine kleine Vase mit Wasser. Dann können die Frühlingszwiebeln nachwachsen und man hat immer frischen Nachschub.) Die Frühlingszwiebeln mit dem Sesamöl und Salz und Zucker mischen.

Jetzt aus dem Teig acht Kügelchen formen. Diese flach drücken zu in etwa rechteckigen Fladen. Die Fladen zweimal der Länge nach einschneiden, oben sollten die Streifen noch zusammenhängen. Dann mit der Frühlingszwiebelmischen bestreichen und den Fladen verdrehen und zu einem kleine Kranz zusammendrehen.

Die Brötchen dann nochmal für 15 Minuten gehen lassen und dann für ca. 20 Minuten in den Bambuskörbchen (jeweils vier in einem Körbchen) dämpfen.

Happy Birthday Chucks & Cinnamon!

Hoch soll er leben, Follower soll er kriegen, 3 mal mehr! 🙂 Nach dem ich den ersten Geburtstags meines Blogs verpennt habe, habe ich dieses Jahr mir extra viel Mühe gegeben. Zwei Jahre ist zwar noch nicht lange, aber wenn ich meine Beiträge noch mal durchgehe sehe ich schon deutliche Entwicklungen was Rezepte, Texte und Fotos angeht. Ich habe mit dem Bloggen angefangen um Familie, Freunden und Kollegen meine Rezepte bereitzustellen. Jetzt muss ich keine Seiten mehr kopieren oder Mails schicken. Ich kann einfach sagen: „Steht auf meinem Blog.“ 😉 Mittlerweile trägt das Bloggen auch zu meiner Entspannung nach anstrengenden Arbeitstagen bei. Es ist aufregend die Seiten von anderen Bloggern zu durchstöbern und sich inspirieren zu lassen. Meine Sorge, dass ich schon nach ein oder zwei Monaten keine Lust mehr habe zu schreiben war unbegründet.

Und jetzt genug der Worte, stürzen wir uns auf die Torte!

(Ist eigentlich ein Non-Baking-Cake)

Kokos-Blaubeer-Kuchen

Kokos-Blaubeer-Kuchen1

Zutaten:

  • 6 Datteln
  • 200g Macadamia-Nüsse (ungesalzen)
  • 450g Kokoscream
    (dazu kann auch mehrere Dosen Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag das Weiße von oben abschöpfen)
  • 4 EL Limettensaft
  • 2 EL Ahornsirup oder Zuckerrübensirup
  • 200g Blaubeeren
  • Limettenzesten

Zubereitung:

Für den Boden:

Kleine Springform (Durchmesser ca. 15cm) mit Backpapier auslegen. 125g der Macadamia-Nüsse und vier Datteln mit einer Prise Salz pürieren. Den Teig in der Springform verteilen und mit den Fingern am Rand ca. 2cm hochziehen. Dann alles ins Gefrierfach stellen bis die Füllung vorbereitet ist.

Für die Füllung:

Die restlichen Macadamia-Nüsse für ca. 15 Minuten in Wasser einweichen.  Die Kokoscream mit dem Limettensaft, dem Ahornsirup und den Macadamia-Nüssen pürieren und in die Springform geben. Springform wieder ins Gefrierfach geben für mindestens zwei Stunden.

Die Blaubeersoße besteht aus 125g Blaubeeren püriert mit den restlichen Datteln. Die Soße auf den Kuchen geben. Den Kuchen dann über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, so wird alles fest.

Vor dem Servieren die restlichen Blaubeeren und die Limettenzesten auf dem Kuchen verteilen.

PS: Wer es noch nicht gemerkt hat, der Kuchen ist vegan. 😉

PPS: Hier noch die Anleitung für die Cake-Top Girlande

Kokos-Blaubeer-Kuchen2 Kokos-Blaubeer-Kuchen3

Oliven auf’s Brot

Noch auf der Suche nach einer Beilage für den kommenden Grillabend? Dann solltet ihr das folgende Rezept für Tapenade, einer französischen Olivenpaste. Diese schmeckt wunderbar als Brotaufstrich, man kann sie aber auch als Dip für Gemüse oder zum Grillfleisch dazu essen. Traditionell ist das Rezept mit Sardellenfilets gemacht. Ich habe allerdings eine vegane Version ausprobiert, weil ich dazu nichts mehr einkaufen mussten.

Tapenade

Tapenade

Zutaten:

  • 100g Oliven (grün oder schwarz)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4 Schalotten
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • Knoblauchsalz (oder andere Kräutersalz)
  • evtl. Olivenöl

Zubereitung:

Die Oliven, die Petersilie und die geschälten Schalotten pürieren. Dann die Mandeln unterrühren und mit dem Salz abschmecken. Sollte die Paste zu fest sein, etwas Olivenöl hinzugeben.

Haddu Möhrchen?? – Teil 3

Da ich zu Ostern sehr viel Süßes aus den Möhrchen gemacht habe, kommt jetzt etwas für die Brotzeit. Leicht zu machen und auch für Veganer was.

Karotten-Walnuss-Aufstrich

Karotten-Walnuss-Aufstrich

Zutaten:

  • 200g Karotten
  • 2 EL Olivenöl
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Harissa
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Zitronensaft
  • etwas getrockneten Thymian
  • Salz

Zubereitung:

Karotten in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Karottenwürfel darin ca. 5 Minuten dünsten und dann die Gemüsebrühe hinzufügen. Alles ca. 10 Minuten mit geschlossenem Deckel auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

Die Brühe abgießen und die Karotten zusammen mit den Gewürzen und dem Zitronensaft klein pürieren.

Alles in ein kleines Schraubglas oder einen Vorratsbehälter geben. Im Kühlschrank mehrere Tage haltbar.

Bananas!

Für alle Bananen- und/oder Mini-Gugl-Fans habe ich hier ein Rezept für vegane Variante der kleinen Köstlichkeiten. Bin normalerweise kein veganer Bäcker, da mich die vielen Ersatzprodukte für Eier oder Milchprodukte entweder überfordern oder nicht schmecken, aber die Idee einfach eine Banane zu nehmen finde ich klasse und ist auch ganz einfach.

Himbeer-Bananen-Gugls

Him-Ba-Gugl

Zutaten für 18 Stück:

  • 1 sehr reife Banane
  • 4 ELÖl
  • 25 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • eine Hand voll Himbeeren (TK oder frisch)

Zubereitung: Banane zerdrücken und alle Zutaten bis auf die Himbeeren vermischen. Himbeeren auch zerdrücken und zur Seite stellen. Mit einer Spritztüte die Gugl-Mulden zu einem Drittel mit dem Teig füllen. Ebenfalls mit einer Spritztüte die Himbeeren auf den Teig geben. Restlichen Guglteig auf die Mulden verteilen. Die Gugls im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca. 15 Minuten backen. Den Teig kann man mit einem EL Kakao auch ganz einfach in einen Schokoguglteig verwandeln.