Köchin auf der Erbse

Keine Sorge, jetzt kommt kein Märchen. Kürzlich habe ich wieder einmal eine Bestandsaufnahme meiner Vorräte im Gefrierfach gemacht. Das dauert für gewöhnlich nicht lange, da ich nur ein sehr kleines Fach habe. Ich war trotzdem sehr erstaunt, zwei volle Packungen mit Erbsen zu finden. So viele Erbsen und keine Ahnung was damit kochen. Meist sind Erbsen Beilage oder irgendwelche weiteren Zutaten. Aber der schiere Überfluss den ich habe, hat mich dazu inspiriert, Rezepte zu suchen und zu kochen, in denen die Erbse die Hauptrolle spielt. Hier Rezept Nummer Eins:

Erbsen-Quiche

Erbsen-Quiche

Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 125g Butter
  • 5 Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • 100g Blauschimmelkäse
  • 150ml Sahne
  • 150ml Milch
  • 200g Erbsen

Zubereitung:

Mehl, Butter, Salz und ein Ei mit zwei Esslöffel kaltem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 200 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Petersilie mit den restlichen Eiern, der Milch, der Sahne und dem Käse pürieren. Die Frühlingszwiebel in Streifen schneiden.

Teig ausrollen und  eine Quicheform oder runde Backform geben, rundherum einstechen. Backpapier darauf und mit Linsen beschweren. Für ca. 15 Min. backen. Linsen entfernen und weitere 10 Minuten backen.

Die Erbsen und die Frühlingszwiebeln auf den Teig geben und die Milch-Ei-Mischung darauf verteilen.

40 Minuten fertigbacken & genießen. (Geht auch kalt)

 

Eine Mini- /Free-Style-Variante gibt es hier.

 

 

 

Advertisements

Rote Welle … äh … Bälle

Aus den Kategorien „Gemüse mit dem man selten kocht“ und „das geht ja einfach!“ kommt heute mal wieder ein eher orientalische Rezept.  Die Falafel mit Rote Beete sehen zwar am Schluss aus wie Fleischpflanzerl, sind aber rein vegan und durch die Beete und die Kichererbsen leicht süßlich.

Rote Beete Falafel

Rote-Beete-Falafel

Zutaten (für ca. 12-16 Falafelbällchen):

  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 250g)
  • 2 gekochte Rote Beete Knollen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Koriander (alternativ Petersilie)
  • Saft einer Limette
  • 2 TL Korianderpulver
  • 2 TL Kreuzkümmelpulver

Zubereitung:

Kichererbsen abtropfen lassen. Grillpfanne erhitzen. Alle Zutaten klein pürieren.  Zu ca. Golfballgroßen Bällchen formen und flach drücken. In die heiße Pfanne geben und ca. 5 Minuten von jeder Seite braten.

Schmecken mit Joghurt oder in Wraps oder oder oder…

 

 

chön charf

Ich habe mal wieder einen kleinen kulinarischen Kurztrip gemacht. Diesmal in die chinesische Richtung. Gefunden habe ich das Rezept auf der Suche nach Varianten für Auberginen. Gefunden habe ich ein Rezept um schnell und einfach etwas echt Scharfes zu Köstliches zu kochen.

Aubergine nach Sichuan Art

Aubergine-Sichuan-Art

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 1 große Aubergine
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Ingwer
  • 1 rote Chilischote
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 3 TL rote Currypast
  • 2 EL Sojasoße
  • 1/2 TL Zucker
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 EL Sesamöl
  • Öl

Zubereitung:

Öl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen. Die Auberginen, Knoblauch, Ingwer, Chili und die Frühlingszwiebel würfeln bzw. in Ringe schneiden und in den Wok geben und ca. 3 Minuten anbraten. (ein paar Frühlingszwiebelringe für die Deko beiseite legen)

Die Gemüsebrühe mit der Currypaste, der Sojasoße, Zucker und Sesamöl vermischen und zu den anderen Zutaten in den Wok geben. Bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt Jasminreis.

 

 

 

Weihnachtsreste

So mit dem 06.01. ist sie wieder vorbei die Weihnachtszeit. Die Deko kommt wieder runter und zurück in die Kissen. Die leeren Adventskalender kommen weg und man muss überlegen, was man mit den restlichen Plätzchen und Schokonikoläusen macht. Denn eigentlich hat man sich daran sattgegessen. Dieses Jahr habe ich alles in einen Topf geschmissen und raus gekommen ist Folgendes:

Ingwer-Schoko-Pralinen

Ingwer-Schoko-Pralinen (2)

Zutaten:

  • Ingwer-Schneebälle oder andere „trockene“ Plätzchen
  • restliche Schokonikoläuse und Füllungen des Adventskalenders

Zubereitung:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Plätzchen zerkrümeln und dann in die geschmolzene Schokolade rühren. Die Masse in Pralinenförmchen füllen und fest werden lassen.

 

 

Nicht essbar!

Gleich mal die Warnung vorab: die folgende Mischung ist nicht essbar! Also gut gekennzeichnet und nicht in der Reichweite von Kindern aufbewahren!

So jetzt zum eigentlichen Zweck des Posts: Ich verwende gerne die Gläser von eingemachtem Gemüse, Obst etc. wieder um darin Gewürze zu lagern oder selbst eingemachtes. Leider hat man das oft das Problem, dass sich die Etiketten, insbesondere der Kleber darauf, nur sehr schwer entfernen lässt. Jetzt habe ich endlich ein „Rezept“ für einen Etiketten-Entferner gefunden, der mit Zutaten aus der Küche hergestellt wird, leicht zu machen und anzuwenden ist und auch noch funktioniert.

 

Etiketten-Entferner

Etiketten-Entferner

Zutaten:

  • 60g Natron
  • 25ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 8g Spülmittel

 

Zubereitung & Anwendung:

Zutaten gut zu einer Paste vermischen und auf die zu reinigende Oberfläche auftragen, z.B. mit einem Pinsel. Paste dann mind. 10 Minuten einwirken lassen und danach mit Wasser und einem Spülschwamm abputzen. Bei hartnäckigen Kleberresten wiederholen und dann auch die Paste länger einwirken lassen.

Restliche Paste in ein gut verschließbares Glas geben. Vor jeder Anwendung gut schütteln, da sich das Natron am Glasboden absetzt.

 

 

Nachschlag…

… in Punkto Zwetschgen gibt es in meinem heutigen Rezept. Letzt Woche hatte ich euch schon das Rezept für eine Tomaten-Zwetschgen-Marmelade vorgestellt. Heute ist es wieder etwas „traditioneller“ mit einem Muffin-Rezept, das einen schon in Spätsommerstimmung bringt.

Zwetschgen-Amarettini-Muffins

Zwetschgen-Amarettini-Muffins

Zutaten (für 12 Muffins):

  • 250g Zwetschgen
  • 150g Amarettini
  • 150g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 200g Joghurt
  • 100g Zucker
  • 75ml Öl


Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Zwetschgen wachen und klein schneiden. Die Amarettini in einem Gefrierbeutel zerdrücken. Zwetschgen, Amarettini, Mehl und Backpulver vermischen.

Joghurt, Zucker, Öl und Eier verrühren und dann zügig unter die Mehlmischung rühren.

Den Teig in die mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform füllen und für 20.25 Minuten backen.

Gemüse trifft Obst

Naja im Grunde ist die Tomate nicht wirklich ein Gemüse, aber die Vorstellung daraus zusammen mit Zwetschgen eine Marmelade zu kochen ist schon gewöhnungsbedürftig. Trotzdem fand ich das Rezept, über das ich bei meiner Suche nach Einmachrezepten für Tomaten gestolpert bin, sehr interessant. Und da meine Oma in ihrem Garten gerade Tomaten satt hat, gibt es genügend reife und süße Tomaten dafür. … und das Rezept hält auch was es verspricht. 🙂

Tomaten-Zwetschgen-Marmelade

Tomaten-Zwetschgen-Marmelade

Zutaten:

  • 250g Tomaten
  • 500g Zwetschgen
  • etwas Zimt
  • etwas Ingwer
  • 50ml Rotwein
  • Gelierzucker (z.B. 250g 3:1)

 

Zubereitung:

Tomaten und Zwetschgen kleinschneiden und den Zimt, den Ingwer und den Rotwein hinzugeben. Alles gut pürieren. Dann den Gelierzucker hinzugeben und nach der Packungsangabe aufkochen.

Ich habe die Marmelade nach dem Kochen noch passiert (kann man auch davor machen), so dass sie schön seidig ist.

 

 

Warum ist das Risotto so braun?

Das könntest ihr euch bei dem Foto zu diesem Post fragen. Und auch, warum ich schon wieder ein Spargelrisotto poste, obwohl ich das letztes Jahr schon gemacht habe. Aber hier geht es nicht um das gesamte Gericht, sondern um eine Zutat daraus: die Gemüsebrühe. Eine Gemüsebrühe braucht man als Basis für viele Rezepte und bisher habe ich immer Instantbrühen verwendet. Aber man kann sie auch selber machen und dabei noch die Gemüsereste verwenden, die ansonsten in der Biotonne gelandet wären. Und die selbstgemachte Brühe färbt dann alles eher braun als die gekaufte.

Gemüsebrühe aus Gemüseresten

Gemüsebrühe

Zutaten:

Alles was so nach dem Schälen und Schnippeln von Zwiebeln, Karotten, Zucchini, Sellerie, Kartoffeln und Co. übrig bleibt.

Die Zutaten sollten frisch und ungekocht sein.

Zubereitung:

Die Reste, sobald sie anfallen, in eine Zippertüte geben und im Kühlfach einfrieren. Jedes Mal wenn wieder Gemüsereste anfallen, die Tüte weiter auffüllen. Sobald mindestens eine ein Liter-Tüte voll ist, kann eine Gemüsebrühe daraus gekocht werden.

Dazu gibt man die Gemüsereste in einen Topf, gibt Wasser hinzu, bis das Gemüse knapp bedeckt ist und lässt das Ganze kochen bis daraus eine dunkle schmackhafte Brühe entstanden ist.

Danach gießt man die Brühe durch ein Sieb und füllt sie in Einmachgläser oder Eiswürfelformen. Im Einmachglas hält sich die Brühe ca. zwei Wochen. In gefrorener Form natürlich länger.

Das Gelbe vom Ei

Wenn man sagt, etwas ist nicht das Gelbe vom Ei, dann meint man normalerweise etwas ist nicht das allerbeste oder nicht so gut wie es sein könnte. Das folgende Rezept ist ganz bestimmt das Gegenteil davon. Und mit der Eiform perfekt für Ostern. Ich sag nur nom nom nom nom nom 😉

Zitronen-Eier-Plätzchen

Zitronen-Eier-Plätzchen

Zutaten:

  • 150g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2-3 Tropfen Zitronenaroma
  • 150g Mehl
  • 75g Speisestärke
  • 1-2 EL Milch
  • Lemoncurd (Rezept folgt nach Ostern)
  • Puderzucker für Zuckerguss

Zubereitung:

Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Zitronenaroma schaumig rühren. Mehl mit der Stärke vermischen und unter die Buttermaße rühren. Milch hinzugeben, so dass ein seidig weicher Teig entsteht.

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig ausrollen und mit einer Ei-Form ausstechen. In der Hälfte der Eier noch einen Kreis ausstechen. Ca. 5-10 Minuten backen bis sie anfangen an den Rändern braun zu werden. Immer schön aufpassen, sonst werden sie schwarz.

Die Plätzchen auskühlen lassen. Den Zuckerguss anmischen bis er für euch die richtige Konsistenz hat. Die Eierseite mit dem Loch mit dem Guss bestreichen und trocknen lassen. Auf die andere Seite eine  Klecks Lemoncurd geben und die Zuckergußseite darauf setzen.

Dann mal frohe Ostern!

 

Pfirsichblüte zum vernaschen

Habe ja vor kurzem das erste „Backwerk“ aus meinem diesjährigen Geburtstagsbacken gepostet. Aber ich schulde euch noch zwei weitere köstliche Rezepte, die ich neu ausprobiert habe. Das erste davon gibt es heute. Eine Tarte die sowohl zum Sommer als auch zum herrlichen Frühlingswetter der letzten Tage perfekt passt. Insbesondere da mich der angeschnittene Kuchen an eine der vielen Blüten erinnert die gerade die Bäume zieren.

Pirsich-Tarte

Pfirsich-Tarte

Zutaten:

Boden:

  • 120 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 180 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Füllung:

  • 160 g Dosenpfirsiche
  • 200 ml Zitronensaft
  • Abrieb einer Zitrone
  • 40 ml Karamellsirup
  • 4 Eier
  • 280 g Zucker
  • 30 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

 

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Für den Boden Butter und Zucker cremig rühren. Das Salz dazugeben und nach und nach das Mehl unterrühren. Alles verkneten bis ein fester Teig entsteht.

Die Backform (20cm) einfetten und den Teig als Boden in die Form drücken. Den Boden 15 Minuten backen, bis der Rand leicht braun wird.

Für die Füllung die Pfirsiche pürieren. Zucker, Sirup, Zitronensaft und den Zitronenabrieb dazugeben. Unter Rühren die Eier unterheben. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen und dann unter die Fruchtmasse geben und zu einer homogenen Masse verrühren.

Wenn der Boden fertig gebacken ist die Füllung auf den Boden geben und noch einmal für 30 Minuten weiterbacken. Wenn der Zucker auf dem Kuchen anfängt eine Kruste zu bilden, dann kann er aus dem Ofen genommen werden.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben und genießen.