Weihnachtsnachschlag

So, ich bin zurück von meiner Familie. Und neben den Geschenken, die ich bekommen habe, habe ich sicher auch ein oder zwei Kilo mehr auf den Hüften mit nach München genommen. Aber zusammen mit der Familie und während den Feiertagen macht Kochen und festlich Essen so richtig Spaß und Kalorien werden nicht gezählt. Wie jedes Jahr habe ich zu Heilig Abend vor der Bescherung für meine Familie gekocht. Hier sehr ihr was es zum Nachtisch gab. Und wer nicht bis nächstes Weihnachten mit dem Nachkochen warten will, zu Silvester schmeckt es auch.

Maronen-Parfait & Apfel-Feigen-Auflauf

Weihnachtsnachschlag

Maronen-Parfait

Zutaten (für 6 Portionen):

  • 3  Eigelb
  • 2 EL Honig
  • 200 g Maronen, püriert und ungesüßt
  • 300 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung

Eigelbe und Honig mindestens 10 Minuten cremig aufschlagen. Maronenpüree unterrühren. Sahne mit dem Mark der Vanilleschote steif schlagen und unter die Maronenmasse ziehen. In Portionsförmchen füllen und im Tiefkühler fest werden lassen. 10 Minuten vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen.

Apfel-Feigen-Auflauf

Zutaten (für 6 Portionen)

  • 2 Äpfel
  • 100 g Rohrzucker
  • 1/2 TL  Zimt, gemahlen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Butter
  • 6 getrocknete Feigen
  • 3 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Erdnusscreme

Zubereitung

Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Apfelscheiben in 1/8 l Wasser ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten, gut abtropfen lassen. Mit Hälfte des Rohrzuckers, Zimt und Zitronensaft mischen. Äpfel in 6 feuerfeste Förmchen verteilen.

Butter zerlassen, restlichen Rohrzucker darin auflösen, Feigen darin kurz andünsten, dann auf die Apfelstücke geben.

Eiweiße sehr steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Erdnussmus unterheben. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Tupfen auf das Obst spritzen, dann im vorgeheizten Backofen bei 200-250 °C ca. 15 Minuten überbacken.

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Erinnerung an Rom

Als kleine Erinnerung an meinen Romurlaub habe mich an einen traditionellen italienischen Kuchen gewagt, der Torta della Nonna, dem Kuchen nach Großmutters Art. Ihre zitronig vanillige Füllung und die Pinienkerne oben drauf sind sehr gut bei meinen Kollegen angekommen und auch bei mir.

Torta della Nonna

Torta della Nonna

  • 400 Gramm Mehl
  • 300 Gramm Zucker
  • 150 Gramm Butter
  •  1 Pckg. Backpulver
  •  1 Zitrone (geriebene Schale)
  •  2 Eier
  • 1/2 Liter Milch
  • 4 Esslöffel Zucker
  •  4 Esslöffel Mehl
  •  1 Vanilleschote
  • 1 Zitrone (geriebene Schale)
  •  1 Eigelb
  • etwas Sahne
  •  100 Gramm Pinienkerne

Das Mehl mit Backpulver mischen und mit Zucker, Butter und den 2 Eiern zu einem Mürbteig kneten. Zur Kugel rollen, in Folie wickeln und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen.

Für die Creme Zucker und Mehl in einen Topf geben. Unter ständigem Rühren die Milch hinzufügen – am besten mit dem Schneebesen. Die Zitronenschale und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote hinzugeben. Die Masse auf mittlerer Flamme langsam heiß und dicklich werden lassen. Dabei aufpassen: Auf keinen Fall darf die Creme kochen – sonst gerinnt sie. Sobald die Creme dick den Kochlöffel überzieht, den Topf vom Feuer ziehen. Abkühlen lassen, dabei hin und wieder umrühren.

Eine Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstäuben. Die Hälfte des Mürbeteiges dünn ausrollen und damit die Backform auslegen. Die abgekühlte Creme einfüllen. Mit dem restlichen Teig (ebenfalls dünn ausgerollt) abdecken. Tipp: Auf einem Backpapier ausrollen – dann lässt sich das ausgerollte Teigstück leichter auf die Creme heben.

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Ei mit der Sahne verquirlen, damit die Kuchenoberfläche bestreichen. Die Pinienkerne darauf verteilen. Den Kuchen etwa 40 bis 50 Minuten backen.

Advent auf’s Brot

Was gibt es schöneres als bei leichtem Schneerieseln auf dem Christkindlmarkt zu stehen und heißen Glühwein zu trinken? Nur noch am warmen Fürhstückstisch zu sitzen an einem kalten Adventssonntagmorgen und sich Glühweingelee auf den Toast oder frische Scones zu schmieren. Hier mein persönliches, über Jahre verfeinertes, Rezept:

Glühweingelee

Glühweingelee

Zutaten (reicht für 6 Gläser à 230 ml):

  • 750 ml Rotwein, trocken
  • 500 g Gelierzucker, 2:1
  • 1 Stange Zimt
  • Gewürznelken
  • 2 Körner Piment
  • Kardamomkapsel(n), leicht angedrückt
  • 1 Vanilleschote, aufgeschlitzt und ausgekratzt
  • 150 ml Orangensaft
  • ½ Biozitrone

Zubereitung:

Den Rotwein, Orangensaft und die halbe Zitrone zusammen mit den Gewürzen in einen Topf geben und langsam erwärmen. Bei den Gewürzen Nelken, Piment und Kardamom kann evtl. noch jeweils ein Stück mehr dazugegeben werden, wenn man es würziger mag. Kurz vor dem Siedepunkt den Topf vom Herd nehmen und ca. 2 Stunden stehen lassen, damit die Gewürze ziehen können. Gewürze abseihen.

Den Wein in einen großen Kochtopf geben (Vorsicht, schäumt sehr stark!), evtl. noch etwas Orangensaft nachgießen, um 900ml zu erhalten. Zucker einrühren und nach Packungsvorschrift kochen.

Gelierprobe machen. Wenn das Gelee fertig ist, noch heiß in vorbereitete, sterilisierte Twist-Off-Gläser einfüllen.