Sonntag mit Huhn in der Karibik

Hier wieder einmal eine Fortsetzung von „ein Hühnchen kommt durch die Welt – zumindest kulinarisch“. Diesen Sonntag habe ich ein Rezept von Jamie Oliver’s Buch „Jamies 30 Minuten Menüs“ ausprobiert und mit kleinen Abstrichen es auch fast in der Zeit geschafft. Sprich, ich habe für dreiviertel des Menüs nur 45 Minuten gebraucht. 😉 Kleine eigene Variationen mit inbegriffen.

Und jetzt dazu, wo es das Hühnchen dieses Mal hin verschlagen hat: in die Karibik nach Jamaika. Ist übrigens schon mein zweiter Ausflug in die Karibik, den ersten findet ihr bei meinen Krabbenküchlein mit Gurken-Honig-Salat.

Jamaika-Hühnchen à la Jamie

Jamaika-Hühnchen2

 Zutaten für 2 Portionen:

Jamaika-Soße:

  • 4 Frühlingszwiebel
  • kleiner Bund Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • etwas gemahlene Gewürznelke
  • etwas gemahlene Muskatnuss
  • etwas gemahlenes Piment
  • 6 EL Bier (im Originalrezept war es Rum, aber den hatte ich nicht zur Hand)
  • 6 EL Apfelessig oder Weißweinessig
  • 1 EL flüssigen Honig
  • 2 kleine getrocknete Chilischoten
  • 2 Knoblauchzehen

Hühnchen:

  • 2 Hähnchenbrüste
  • Rosmarinzweige
  • Olivenöl

Beilage:

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • eine Tasse Reis
  • kleine Dose schwarze Bohnen

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Jamaika Soße kleinpürieren. Das Hähnchen längs durchschneiden, so dass man es aufklappen kann, mit Öl, Salz und Pfeffer einreiben und dann in eine heiße Grillpfanne geben. Von beiden Seiten goldgelb anbraten.

Währenddessen restlichen Frühlingszwiebeln kleinschneiden und ein einem Topf mit etwas Öl anbraten. Reis und abgetropfte Bohnen hinzugeben. Mit zwei Tassen Wasser aufgießen und quellen lassen.

Das angebratene Hühnchen in eine kleine Ofenform geben, mit der Soße begießen und den Rosmarin hinzugeben. Alles im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 15 Minuten braten.

Sobald der Reis fertig ist, alles zusammen servieren. Und wer noch Zeit hat, kann noch einen Salat dazu machen.

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Kleiner Mexikaner

Mich hat heute ein Heißhunger nach Burgern überfallen. Und da habe ich mich daran erinnert, dass ich bei Blutiger Ernst ein tolles Rezept für einen veganen Burger mit mexikanischem Einschlag gesehen habe. Zwar nicht das, was man als erstes erwartet wenn man an Burger denkt, aber ich kann ihn euch nur empfehlen, da er frisch, fruchtig und köstlich ist.

Tex-Mexx-Burger

 Tex-Mexx-Burger

 

Zutaten:

  • 2 Tomaten
  • 250g Kidneybohnen
  • 1 Bund gehackte Petersilie
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Chili
  • 1 Avocado
  • 300g Tofu
  • 2 Zwiebeln
  • 50g Maiskörner
  • 60g Paniermehl
  • 2 gestrichen volle TL Meersalz
  • 2 TL Paprikapulver
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • Burgerbrötchen
  • Tortilla Chips
  • Salat

Zubereitung:

Für die Salsa die Tomaten fein würfeln und die Chili hacken. Dann die Tomaten mit 200g der Kidneybohnen, 2 EL der gehackten Petersilie, 2 EL Tomatenmark und Chili in eine Schüssel geben. Olivenöl mit 2 EL Zitronensaft vermischen. Dann über die Salsa geben, gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aus der Avocado mit etwas Zitronensaft und Salz eine Guacamole mischen, indem man die Avocado aus der Schale löffelt und zerdrückt und dann mit Zitronensaft und Salz abschmeckt.

Für die Burgerbratlinge den Tofu mit einer Gabel zerdrücken, die Zwiebeln kleinwürfeln und zusammen mit der restlichen gehackten Petersilie, dem Mais und den übrigen Kidneybohnen in eine Schüssel geben. Das Paniermehl, Tomatenmark, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzugeben und alles gut durchkneten. Aus dem Teig dann die Bratlinge formen und in einer heißen Pfanne mit etwas Öl heiß braten.

Nun kann der Burger gebaut werden. Zuerst auf die untere Hälfte des Burgerbrötchens den Salat legen, dann den Bratling drauf. Oben drauf kommt dann die Salsa einige Tortilla-Chips und auf die obere Hälfte streicht man etwas Guacamole.

Erbsen, Bohnen, Linsen

Die Zutatenliste an sich klingt noch nicht sehr spannend. Aber der liebe Jamie Oliver macht immer was Leckeres daraus. Und ich mache es mir zum Sport es möglichst schnell nachzukochen. Die Zutatenliste ist zwar etwas länger aber die Zubereitung super einfach.

Dieses Mal habe ich mir ein Rezept ausgesucht, dass indisches Curry, mit Fleischbällchen und Bohnen verbindet. Very crossover und very yummy! 

Fleischbällchen-Curry

 Fleischbällchen-Curry

Zutaten (für 4 Portionen):

  •  250g Linsen (aus der Dose oder über Nacht in Wasser eingeweicht)
  • 1 TL Garam Masala
  • 400g Rinderhack
  • 3 Tomaten
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Bund Koriander
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Honig
  • 2 TL rote Curry-Paste
  • 200g Kokosmilch
  • 300g Basmatireis
  • 5 Kardamomkapseln
  • 200g Bohnen
  • 200g Tiefkühlerbsen
  • 4 EL Joghurt

Zubereitung:

Linsen, Garam Masala und Hackfleisch in eine Schüssel geben, salzen und pfeffern und gut verkneten. Aus der Masse dann 12 Bällchen oder Röllchen formen. In einer heißen Pfanne mit etwas Öl rundum anbraten.

Den Reis mit zwei Bechern kochendem Wasser, den geputzten Bohnen und dem Kardamom in einen Topf geben, Deckel drauf und köcheln lassen.

Tomaten, geschälten Inger, Frühlingszwiebeln, halbe Chilischote, Korianderstängeln, Kurkuma, Honig, Kokosmilch und Currypaste in einem Mixer oder mit dem Zauberstab pürieren.  Die ganze Masse zu den Fleischbällchen in die Pfanne schütten und köcheln lassen.

Jetzt noch die Erbsen zum Reis geben und einige Minuten mit garen lassen. Andere Chilischotenhälfte und Koriander Blätter klein schneiden und auf das Curry streuen und genießen.