Ein alter Hase

Und ein falscher noch dazu. Für das Blogevent bei cook’n’roll habe ich mir einen Klassiker der 50er Jahre Küche ausgesucht, den falschen Hasen. Klingt erstmal etwas langweilig und altbacken, aber, mal ehrlich, wann hat man selber schon mal falschen Hasen gemacht und gegessen? Also für mich war es eine Prämiere. Und deshalb hab ich versucht ihn so traditionell wie möglich zu machen. Habe bei dem Versuch allerdings meinen eigenen Geschmack einfließen lassen und heraus kamen:

falsche Häschen mit Rucola, Karotten und Senfsauce

 falsche Häschen

Zutaten (für 2 Personen):

  • 2 Eier (groß) oder 4 kleine Eier
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • 1 Zwiebel
  • 400g gemischtes Hackfleisch
  • Rucola
  • 20g Butter
  • 20g Mehl
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 250ml Milch
  • 400g Karotten
  • 2 EL Senf
  • Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Eier hart kochen und schälen. Das Toastbrot in Wasser einweichen und ausdrücken. Die Zwiebel in Würfel schneiden und zusammen mit einer Hand voll Rucola klein pürieren. Die Masse mit dem Toast und dem Hackfleisch verkneten. Vier Bälle formen und plattdrücken. Die Eier in der Mitte halbieren und je eine Hälfte auf den Hackfleischteig legen und damit das Ei ummanteln. Wenn die vier „Häschen“ fertig sind, je einen in eine Mulde eines Muffinblechs legen und für ca. 40 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen.

Währenddessen die Butter in einem Topf schmelzen lassen und das Mehl hineingeben und anschwitzen lassen. 250ml Brühe und die Milch hinzugeben und alles aufkochen lassen. Die Karotten schälen und in Stücke schneiden. Die Stücke in Öl anbraten und mit der restlichen Brühe weich kochen.

Kurz bevor die Häschen fertig sind, den Senf in die Soße mischen. Restlichen Rucola auf den Tellern verteilen, Häschen aus den Muffinmulden heben und zusammen mit den Karotten und der Senfsauce anrichten. 

 

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3 Kommentare zu “Ein alter Hase

  1. Liebe Daniela,
    das ist mal eine Interpretation! Und sehr authentisch! Die alten Kochbücher meiner Familie sind voll mit falschen Hasen-Rezepten. Und soll ich dir was verraten?! Ich habs noch nie gemacht. Schande überm ein Haupt…

    Toll, dass du dabei bist 🙂

    Alles Liebe aus Salzburg,
    Conny

    • Hallo Conny,
      dann hoffe ich mal, dass du ganz bald diese „Koch-Lücke“ schließt. 😉
      Danke, das du mit deinem Blog-Event mich dazu gebracht hast in alten Rezepten zu stöbern. Bin schon auf die anderen Posts gespannt.

      Liebe Grüße
      Daniela

  2. Pingback: We love the 50s - Die Zusammenfassung zum Blogeventmoment in a jelly jar

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